Beinhart wie’n Weihnachts-Shopper

Ich hatte dieses Jahr noch gar keinen obligatorischen Eintrag zu den baldigen Festtagen. Dass ich Weihnachten nicht so knorke finde (abgesehen vom Essen) solltet ihr im Laufe der lezten Jahre mitbekommen haben. Daher gehe ich mit euch heute mal auf Shopping-Tour.

Nachdem Weihnachten ja immer so unerwartet kommt, habe ich es dieses Jahr tatsächlich geschafft den Kauf der Weihnachtsgeschenke schön auf die letzten Wochen zu verteilen und ich denke, dass ich für jeden in meiner Family was passendes gefunden habe. Das ist ja nicht immer ganz einfach. Dabei musste zwar für ein Geschenk Amazon bemüht werden, doch das meiste erstand ich ganz klassisch beim Gang durch die Stadt. Nebenbei konnte ich so auch meine Gutscheine einsetzen, die mir zur letzten Feierlichkeit geschenkt wurden und mir auch selbst etwas schenken. Dies führte mich heute zu Gamestop, wo ich einen recht seltsamen Dialog führte, als ich mich so umsah und die Preise begutachtete.

Verkäuferin: „Kann ich Ihnen helfen?“
Ich: „Hm… naja… ich wundere mich nur gerade, warum hier die Preise im Durschschnitt fünf Euro über denen vom Saturn gegenüber liegen…“
Verkäuferin (mich etwas stutzig musternd): „Na ja, wir sind auf Games spezialisiert. Der Saturn verkauft ja alles mögliche und hat nur Spiele im Sortiment um Leute anzulocken. Verdienen tut der daran nix.“
Ich (einen Moment perplex, denn mit solch einer beknackten Antwort habe ich nicht gerechnet): „Das glaube ich kaum. Amazon hat das Spiel nochmal billiger drin und ich denke nicht, dass die Verlust machen. Problem ist halt, dass ich ’nen Gutschein von hier habe…“
Verkäuferin: „Hm… warten Sie mal einen Augenblick.“
Sie geht die Treppe runter zum Kollegen während ich schon mal meinen Gutschein aus der Tasche krame. Dann kommt sie wieder.
Verkäuferin: „Also normal machen wir das nicht, aber ich kann Ihnen das Spiel für den Preis, den Saturn hat, verkaufen.“
Ich: „Vielen Dank.“ (Nach deiner Logik dürftet ihr jetzt keinen Gewinn machen…)

Letztlich habe ich den aktuellen Layton-Teil zwar nicht zum Bestpreis, aber immerhin nicht zu einem überhöhten Preis erstanden. Normal würde ich in dem Laden gar nix mehr kaufen, wenn ich den Gutschein nicht gehabt hätte. Ich frage mich ernsthaft, ob die Dame auch nur eine Sekunde davon überzeugt war, ich würde ihr die Geschichte, sie hätten nur eine Gewinnspanne von fünf Euro, abkaufen.

Nun, das war mein diesjähriges Weihnachtseinkaufshighlight. Weitere werden wohl nicht mehr folgen, da ich mittlerweile alles zusammen habe. Wie sehen und sahen eure Weihnachtsvorbereitungen dieses Jahr aus? Wo feiert ihr? Wie? Und das Wichtigste: Was gibt’s zu Essen?

An euch sei an dieser Stelle aber nochmal der Wunsch gerichtet, dass ich gerne noch Spiele-Vorschläge zur diesjährigen Zock-Session entgegennehme. Außerdem dürfen sich Freunde meines YouTube-Channels künftig auf eine bessere Stimmqualität einstellen, denn ich habe endlich ein ordentliches Mikro! Bis dahin melde ich mich aber noch mal wieder…

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6 Kommentare zu “Beinhart wie’n Weihnachts-Shopper”

  1. Ach Mist, jetzt werde ich mir auch noch einen Weihnachts-Beitrag aus den Fingern saugen müssen… na Danke! >:I

    Weihnachten kann mich gerne mal kreuzweise. Abgesehen von ’nem Secret Santa-Event in irgendeinem dummen Onlineforum ist mir das echt soo egal und auch das wird nun wohl das letzte Mal gewesen sein. War auch eher eine semi-spontane Entscheidung, eigentlich hatte ich das dieses Jahr schon nicht mehr vor, aber ich brauchte grad sowas einfach.

    JavaScript-Schnee finde ich immer noch grauenhaft.

  2. Wow, diese Verkäuferin hat dir da ganz schönen Blödsinn erzählt. In der Situation wäre ich auch ziemlich baff gewesen und hätte erst gar nicht reagieren können. Ich verstehe auch nicht, wie sie oder die Leitung auf diese Annahme gekommen sind.

    Weihnachtszeit mag vorbei sein, aber das hält mich trotzdem nicht von meiner Schilderung ab, nicht wahr? Weihnachten läuft dabei immer auf dieselbe Art und Weise ab und das letzte Mal bot keine Ausnahme.
    Geschenke hatte ich zum Beispiel schon recht früh zusammen, konnte sie aber leider nicht mehr rechtzeitig abschicken, wie du vielleicht gemerkt hast. Aber dieses Weihnachten wird anders und wenn ich ehrlich sein soll, habe ich auch schon ein paar wieder zusammen. Jetzt muss sich nur noch die Gesundheit klären, damit diese beim nächsten Mal nicht wieder im Weg ist.
    Zu Essen gab und gibt es immer an Heiligabend Kartoffelsalat und Würstchen und am einem der beiden Festtage dann Pute mit Rotkohl, Kartoffeln und Gemüse, wobei ich persönlich die Pute immer weglasse, weil ich einfach kaum Fleisch ausstehen kann. Außerdem hat mir spätestens mein Praktikum mit den Tierversuchen an Puten den Appetit auf eben jene verdorben, wenn ich ehrlich sein soll…
    Gefeiert wurde natürlich Zuhause und auch hier gibt und gab es denselben Ablauf, bei den der Baum wahlweise am Vortag oder Vormittag geschmückt und mit einer Krippe bestückt wurde. Geschenke packe ich gewöhnlich dann schon ein paar Wochen vorher ein, um einerseits die Pakete rechtzeitig verschicken zu können und andererseits mir keinen unnötigen Stress zu machen. Diese werden dann einfach unter’m Baum geschmissen und irgendwann nachmittags gibt es dann leckere Waffeln. (Oooh, da könnte ich wieder drauf…!) Abends wird dann der oben genannte Kartoffelsalat verspeist, danach Bescherung und dann… erfolgt eine Phase der Langeweile, in der wir miteinander nichts anzufangen wissen und noch nicht einmal Gesprächsstoff haben. Klingt traurig, ist es auch, aber man gewöhnt sich nach einigen Jahren daran, zumal seit einigen Jahren jedes Fest diese Phase beinhaltet. So ist es halt, wenn eine Familie auseinander gedriftet ist.
    Nichtsdestotrotz liebe ich die Weihnachtszeit sehr. Ich liebe diese Atmosphäre, verschlinge sie geradezu, während andere Menschen auch ausgelassener in dieser Zeit sind. Insgeheim habe ich sogar den Traum, ein besonderes, schönes Weihnachtsfest mit Freunden gemeinsam feiern/begehen zu können. Ich hoffe, das erfüllt sich eines Tages auch und bleibt nicht nur ein Traum.

    1. Das is keine Annahme, das hat die sich einfach aus den Fingern gesaugt um mir das Geld aus dem Kreuz zu leiern. Hat aber nicht funktioniert…

      Weihnachten läuft wohl in den meisten Familien immergleich und ritualisiert ab. Vielleicht wird das nächste ja spannender für dich, immerhin siehst du deinen Bruder ja jetzt nicht mehr so häufig?

      1. Das kann durchaus sein, aber bei meiner Familie bin ich mir da nicht so sicher. Jedoch, wenn man es recht bedenkt, kann das vielleicht wirklich der Fall sein, bedenkt man die anstehenden Ereignisse in nächster Zeit…

        Gegen Rituale habe ich nichts, können sogar schön sein, doch diese peinliche Stille und Unsicherheit miteinander stimmt mich nicht gerade optimistisch und… weihnachtlich.

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