Der Sozi und der Geek – Level 4: „Hase, du bleibst hier!“

Der Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke schlägt hohe Wellen in der politischen Landschaft. Nach diversen Anschlägen des NSU in der Vergangenheit und Einschüchterungsversuche auf Politiker hat der Terror von Rechts nun auch das erste Todesopfer in der politischen Landschaft gefordert. In der aktuellen Ausgabe des Podcasts diskutieren der Sozi und der Geek darüber, wie sich der politische Stil der letzten Jahre nach rechts verschoben hat, wo Gefahren zur Bildung rechter Zellen bestehen und was sich nun ändern muss.

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Ein Gedanke zu „Der Sozi und der Geek – Level 4: „Hase, du bleibst hier!““

  1. Hallo, ich gehöre zu denjenigen, für die Medien Neuland anscheinend sind, denn ich habe nur grobe Details und verspätet vom Vorfall während meiner Abwesenheit mitbekommen. Ganz unabhängig davon finde ich es auch ziemlich heuchlerisch von den Politikern – speziell von Seehofer – jetzt besonders betroffen zu tun, obwohl nicht wenige von ihnen jahrelang blind auf dem rechten Auge gewesen sind. Allein die Toten/Verletzte durch Neonazis, die Anschläge des NSU, die angezündeten Flüchtlingheime, Angriffe auf „Andersartige“ und das Aufkommen der AfD hätten schon genügende Anzeichen für aufkommenden Rechtsextremismus sein müssen, aber diese schon angesprochene Gleichgültigkeit und der Kampf um Macht ist wohl ziemlich normal in der Politik.

    Der Begriff, den der Daniel sucht, heißt confirmation bias, falls ihm das nicht schon wieder eingefallen ist.

    Da ich mich ja nicht ganz so sehr mit Politik auskenne und generell mir kaum Menschen merken kann, erkenne ich viele Namen nicht sofort, aber selbst ein Trottel wie ich weiß welche Rethorik die Steinbach an den Tag legt und weil die Olle schon sehr in die rechte Ecke geht, verwechsle ich sie inzwischen sehr häufig mit ihrer Busenfreundin von Storch.

    Ich verstehe auch nicht, wieso ein Parteiausschluss so schwer ist und muss auch im selben Atemzug erwähnen, wie verwundert (und geschockt) ich gewesen bin, als ich von der SPD-Mitgliedschaft von Sarrazin neulich zum ersten Mal erfahren habe.

    Boah, als ich gerade das Zitat bezüglich des deutschen Passes gehört habe, hätte ich den Verantwortlichen am liebsten einen Duden hingeworfen, denn der Satz klingt nämlich nach Assimilation, nicht Integratiion. Viele benutzen das Wort Integration, scheinen aber vergessen zu haben, was das bedeutet. Kulturelle Unterschiede – mit Ausnahme von Traditionen/Bräuche, bei dem das Wohl gefährdet/unterdrückt wird – sollen auch bestehen bleiben und das hat jeder zu akzeptieren.

    Als ihr zwischenzeitlich über die Mentalität des Ostens gesprochen habt und speziell Daniel von dieser Trennung gesprochen hat, habt ihr mich ziemlich an meine Zeit in dem Kaff erinnert. Da du ja die Grundkenntnisse meiner Zeit dort kennst, kannst du dir ja die Emotionen vorstellen, die ich dabei hatte. Um es auf einen Punkt zu bringen: nicht alle, aber doch recht viele Menschen aus dieser… Vergangenheit trugen eine große Xenophobie in sich.

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