Weihnachtstraditionen

Weihnachtsmärkte… entweder man liebt sie oder man hasst sie. Dazwischen gibt es nichts, könnte man meinen. Ich selbst bin kein großer Fan von ihnen, aber ich verachte sie auch nicht. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Trotzdem werde ich jedes Jahr von irgendwem mitgeschleppt, weil das ja so schön, so romantisch oder sonst was sein soll. Ich dagegen sehe es nüchtern Verkaufsort für Kitsch und überteuerter Speisen.

Nun ist hier auch schon seit letzter Woche der Weihnachtsmarkt-Wahnsinn ausgebrochen. Heidelberg und Mannheim erstrahlen beide in einem Lichtermeer und versinken in Gerüchen aus Bratwurst, Glühwein und Spekulatius. Eigentlich eine angenehme Atmosphäre, wären da nicht die Menschenmassen, die sich durch die engen Gassen zwischen den Ständen zwängen und Trauben vor den Glühweinständen bilden. Zum Glück mag ich gar keinen Glühwein und gebe mich mit Kinderpunsch zufrieden. Ach ja, und dann gibt es noch die Handwerksstände, an denen man viele hübsche Dinge finden kann, allerdings spätestens daheim feststellen muss, dass man eigentlich keine Verwendung dafür hat. Im Hintergrund läuft dabei zum eigenen Bedauern „Last Christmas“ und „We are the World“ Aber da gab es doch zumindest gestern einen Stand, der mich fasziniert hatte, und zwar einen, bei dem es Knobelspielzeug aus Holz gab. Sowas eignet sich dann wiederum super als Geschenk für Leute, die schon alles haben.

Wo wir auch beim nächsten Punkt sind: Geschenke. Man sagt sich jedes Jahr, dass es diesmal nix gebe und man sich einfach nur zu einem gemütlichen Beisammensein (Essen!) trifft. Doch eine Kleinigkeit gibt es dann doch jedes Jahr und ich habe wieder mal keine Ahnung, was man schenken könnte, ohne, dass es als Staubfänger endet. Auf dem Weihnachtsmarkt wird man da wohl eher nicht fündig, es sei denn, man holt Lebkuchen oder Liköre, aber das kann man ja auch nicht jedes Jahr machen, ohne dass es abgedroschen wirkt. In diesem Sinne frage ich euch einerseits nach Tipps und andererseits, wie ihr das persönlich handhabt. Wem schenkt ihr was? Was schenkt ihr? Und wo findet ihr eure Geschenke? Und was haltet ihr von Weihnachtsmärkten?

Und zum Schluss für euch noch ein Video, dem ich voll zustimmen kann, denn Sing-Sang bekannter Künstler hilft hungernden Kindern in Afrika wenig. Spendet lieber das Geld, dass die Aktion gekostet hat!

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7 Kommentare zu „Weihnachtstraditionen“

  1. Auf Weihnachtsmärkte lasse ich mich immer mal von meiner Schwester und ihren Kindern schleifen. Das ist ganz praktisch, weil wir alle keinen Glühwein trinken, und deswegen an den überfülltesten Stellen eh vorbei rauschen können. Ich find das immer ganz schnuckelig, so um sich mal alles anzusehen und dann wieder zu gehen. Von dem Klimmbimm würde ich aber auch mir nie was kaufen, und essen tu ich da auch nix, weil mir das im Stehen in den Menschenmassen zu blöd zu essen ist, und ich viel von dem Zeug eh nicht so mag. Einen Stand mit Knobelspielzeug hatten wir da dieses Jahr auch, den fand meine Schwester ganz toll, zumindest bis sie nach 5 Minuten mit dem leichtest aussehenden Ding immer noch keinen Plan hatte und aufgeben musste 😀

  2. Weihnachtsmärkte sind mir reichlich egal. Zu viele Menschen, nichts interessantes zu sehen.

    Geschenke gibt es von mir nicht. Ich bin eher jemand, der spontan etwas kauft, wenn ich meine, es würde jemandem gefallen. Selten.

  3. Weihnachtsmärkte, meiner Meinung nur in betrunkenem Zustand zu ertragen, wobei ich zugeben muss das ich auch kein großer Weihnachtsfan bin. Jedes Jahr diese erzwungen besinnliche Stimmung, bis zum kotzen „Last Christmas“, dieser Cola-Werbespotsong und sonstige Lieder die man jedes Jahr wieder ertragen muss und deren Songschreiber und Künstler sich jede Jahr wieder über viel Geld freuen dürfen. Weihnachten ist einfach nicht mehr das was es früher war… Nunja ich komme vom Thema ab. Das Weihnachtsmärkte wohl angesagt sind zeigt mir Mannheim, dort gibt es sage und schreibe drei in der Innenstadt (Ok einer ist als Märchenwald getarnt). Bei allen das selbe Bild, an den Glühweinständen ist die Hölle los, bei Rest wenig bis nichts. Außerdem eröffnen die Märkte immer früher. Ein in der nähe befindliches Einkaufzentrum macht es geschickt und nennt das ganze Winterdorf, so kann man schon Anfang/Mitte November eröffnen und das ganze bis Mitte Januar hinziehen, wobei Augenscheinlich kein unterschied zu einem Weihnachtsmarkt besteht.
    Ein Kuriosität zum Schluss die ich so auch nocht nicht erlebt habe, auf dem Weihnachtsmarkt in Mannheim gibt es doch tatsächlich einen Stand bei dem man Champus und Austern für ein heiden Geld ordern kann, was das letztendlich noch mit einem Weihnachsmarkt zu tun hat weiß ich leider nicht.

    1. Vielleicht ist das traditionelles Weihnachtsgericht bei der Upper Class?

      Ich hab jedenfalls schon vielfach deutlich gemacht, dass ich Weihnachten vor allem mit Essen verbinde. Das ist im Grunde alles, worauf ich mich wirklich freue. Ansonsten ist’s eine eher stressige Zeit, was vor allem an den viel zu vielen Menschen liegt.

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