HBC: Cold Fish

Vergangene Woche noch präsentierte ich euch noch den ersten Teil der Hass-Trilogie von Sono Sion, heute folgt bereits der zweite Part, der zwar etwas kürzer, aber nicht weniger kontrovers ist: Cold Fish.

Shamoto Nobuyuki ist Besitzer eines Tropenfischladens, der alles andere als gut läuft, dennoch kümmert er sich mit Leidenschaft darum. Zuhause erwarten ihn weitere Probleme mit seiner Tochter, die öfter mal Diebstahl begeht und seine neue Frau terrorisiert, da sie sie nie akzeptiert hat. Alles scheint sich zu ändern als er auf Murada trifft, der seiner Tochter aus der Not hilft, als sie beim Klauen erwischt wird. Auch er besitzt einen Tropenfischladen und bietet ihm die Zusammenarbeit an. Diese kommt schneller als gewünscht, denn plötzlich wird Shamoto in eine Situation hineingezogen, aus der es kein Entkommen mehr gibt: Seine Familie in Bedrohung wird er zum Helfer eines Serienkillers.

War der erste Teil noch ein Konglomerat aus Comedy, Drama und Gore wurde diesmal der Comedyteil komplett weggelassen, denn witzig ist an diesem Film nur wenig. Genau wie sein Titel impliziert, schüttelt es einen regelrecht angesichts der Vorstellung, dass die Handlung auf einer wahren Begebenheit basieren soll. Dennoch ist dies nicht auszuschließen, gerade wenn man sich ins Yakuza-Millieu begibt. Die Stimmung wirkt während des gesamten Films unglaublich surrealistisch, kalt, rauh und irgendwie fremdartig. Zugleich spielen die Schauspieler ihre Rolle aber auch unglaublich überzeugend. Ein atmosphärisch dichtes Meisterwerk.

Wertung: ★★★★★

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