Gaming Sounds – SpecialFile

Zunächst einmal das Nötige: Ich wünsche allen meinen Lesern Frohe Weihnachten, viele tolle Geschenke und ein schmackhaftes Weihnachtsessen. So, nun aber zu meinem Weihnachtseintrag, denn ich hab da mal was vorbereitet. Und zwar eine hübsche kleine Playlist, die euch nicht einfach weihnachtliche, sondern mehr winterliche Stimmung bereiten und euch in eurer warmen Bude einen wohligen Schauer bescheren soll. Am besten anhören, während ihr Plätzchen backt, verziert oder verzehrt!

Für alle, die es sich fragen sollten: Ja, es wird nach Weihnachten wieder eine Zock-Session geben, zu der ihr alle herzlich eingeladen seid.

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4 Kommentare zu „Gaming Sounds – SpecialFile“

  1. Wenn ich es nicht bereits getan hätte, würde ich dir ebenfalls ein frohes Fest wünschen. Allerdings muss ich die Zweifel an der Ehrlichkeit solcher Wünsche anmerken, die von vielen Menschen auf der Welt getätigt werden. Aber das muss ich dir ja nicht sagen.

    In Ordnung, ich werde mir deine Playlist anhören und meine Gedanken zu jedem einzelnen Stück mitteilen. Erwarte aber in dem Fall nicht Beständigkeit von mir, denn ich werde sowieso wieder abschweifen und gehörigen Mist erzählen.

    Nummer 1: Super Mario Bros. 3 ist und bleibt nicht mein Fall und das spiegelt sich auch im Soundtrack des Spiels wider. Natürlich sind das den zu hohen Erwartungen nach Super Mario World zu verschulden, denn damals kannte ich die Reihenfolge der einzelnen Teile der Reihe nicht und habe dementsprechend ein ähnliches, nicht-lineares Spiel erwartet, das ich dann nicht bekam. Aber auch der Soundtrack war nicht das Gelbe vom Ei und meiner Meinung nach lässt dein ausgewähltes Stück zwar Schauer über den Rücken jagen, aber diese sind nicht von wohliger Natur. Kurzum: Ich finde das Musikstück schrecklich.

    Nummer 2: Das zweite Musikstück stammt ursprünglich aus Super Mario World und eben jenes Spiel gehört auch zu meinen Lieblingen. Nichtsdestotrotz finde ich das Stück schlichtweg langweilig. Da das Stück extrem kurz ist, wiederholt es sich dementsprechend oft und nach einer Weile wünscht man sich ein anderes herbei. Bedenkt man aber den Einsatz innerhalb des Spiels bekommt man ein ganz anderes Bild. Wenn ich mich jetzt nicht täusche dann spielt das Stück im Spiel nur eine sehr kleine Rolle und diesen Zweck – nämlich den zur Überleitung des nächsten Levels auf der Oberweltkarte – erfüllt es außerordentlich gut.

    Nummer 3: Diesmal kenne ich das Spiel sogar nicht und aus dem Grund kann ich nichts zum Einsatz im Spiel erzählen, weshalb ich mich ganz auf meine Eindrücke konzentrieren werde.
    Nun werden mich manche Fans des Spiels lynchen, aber es könnte auch sehr gut aus einem Animal Crossing oder Pokémon stammen, denn auf eine, mir unerklärliche Weise passt das Stück zu der eher freundlichen Atmosphäre beider Spiele, wobei das bestimmt unbeabsichtigt ist. Vielmehr soll es wohl eine fröhliche, aber ruhige Winterlandschaft ausdrücken, an der man sich erfreuen kann.

    Nummer 4: Donkey Kong Country gehört wohl zu den Nintendo-Reihen, die ich nie (wirklich) gespielt habe und wahrscheinlich auch nie werde. Das liegt vor allen Dingen an meiner ungeschickten Art, aber auch an meiner Ungeduld, denn ich könnte nie wochenlang vor einem schweren Jump & Run sitzen und dabei motiviert bleiben. Dennoch nimmt der zweite Teil einen besonderen Platz in meinen Herzen ein, da es mit Super Mario World zusammen zu meinen allerersten Erfahrungen mit Videospielen gezählt werden darf. Da mein damaliger bester Freund die Konsole besaß, konnte ich es nie wirklich exzessiv spielen, aber diese Erinnerungen werden wohl für immer im Gedächtnis verweilen. Anscheinend sind diese nicht gut genug, denn ich konnte mich weder an die Einsatzstelle, noch wirklich an das Stück selbst erinnern. Tatsache ist aber, dass ich mir das gesamte Video angehört habe und wahrlich vom Inhalt angetan war. Das Stück passt wunderbar zur Winterzeit und könnte besonders gut in eine klirrende, stille und eisige Höhle passen.

    Nummer 5: Der dritte Teil der Reihe genießt in der Allgemeinheit einen guten, aber keinen außerordentlich fantastischen Ruf – ganz im Gegensatz zu den Vorgängern. Offizielle Begründungen sind die Nachtiele, welche die Steuerung von Kiddy Kong mit sich bringen soll. Ich selber habe das Spiel allerdings nie gespielt und kann deswegen nicht viel dazu sagen. Das Stück selbst hört sich jedoch ganz gut an, gehört aber nicht zu meinen Favoriten.

    Nummer 6: Paper Mario habe ich noch immer nicht gespielt, obwohl mir der dritte Teil sehr gefallen hat. Theoretisch hätte ich wegen der Virtual Console die Möglichkeit dazu, aber die Motivation zu einer Spielsession ist einfach nicht vorhanden. Das sollte mich aber bei der Beurteilung des Stückes in keinster Weise stören. Nun, das Stück ist… aufdringlich. Auf Dauer könnte es mir sogar tierisch auf die Nerven gehen, aber ich kenne auch den Kontext zur Melodie nicht und kann auch nichts zur Frequenzierung innerhalb des Spiels sagen.

    Nummer 7: Auch hier kenne ich wieder den Kontext nicht, muss aber anmerken, dass das Stück stellenweise wirklich sehr schön ist. Hast du mir es nicht sogar einmal auf meinem Blog in einem Kommentar vorgestellt? Als bestes Musikstück aller Zeiten würde ich es zwar nicht bezeichnen, aber als ein sehr schönes bestimmt.

    Nummer 8: Ich kann Metroid nicht ausstehen. Weder die zweidimensionalen Spiele, noch die dreidimensionalen Ableger konnten mich bisher wirklich überzeugen. Das liegt nicht einmal an der Qualität, sondern vielmehr am Genre, mit dem ich nicht viel anfangen kann. Ebenso finde ich den Soundtrack meist mittelmäßig bis langweilig, was aber meinem Geschmack zu verschulden ist. Dieses Musikstück bildet da nicht wirklich eine Ausnahme, aber es strahlt schon irgendwie eine gewisse Faszination aus.

    Nummer 9: Im letzten Absatz schrieb ich über meine Abneigung gegenüber Metroid. Somit ist die Reihe nicht mein Fall, möchte aber auch keineswegs die Qualität aller Teile absprechen und würde mich sogar zu einem neuen Versuch mit den GBA-Teilen hinreißen lassen, falls sich einmal die Gelegenheit dazu bieten sollte. Nichtsdestotrotz ändert es nicht an der Tatsache, dass dieses Stück (oder liegt es am Video?) einfach schrecklich ist.

    Nummer 10: Du hast also tatsächlich EarthBound in die Auswahl einbezogen. Das Snowman-Theme kommt in verschiedenen Variationen innerhalb der Reihe vor und eine arrangierte, ursprünglich in einem Album erstmals aufgetauchte Fassung wurde ebenfalls in Super Smash Bros Brawl verwendet. Die ursprüngliche Fassung stammt natürlich aus Mother (1) und spielt dort während des Besuches im schneebehangenen Örtchen Snowman, von der das Theme übrigens seinen Namen erhalten hat. Die EarthBound-Fassung dagegen spielt eine vergleichsweise kleine Rolle im Gegensatz zu denen des Vorgängers/Nachfolgers, da das Musikstück nur während einer Nebenhandlung an einem sonst im Spiel unerreichbaren Ort abgespielt wird. Dieser Ort ist das Snow Wood Boarding House in abgelegenen Winters, in der Jeff um Hilfe gebeten wird. Nach diesem Ausbruch aus dem Internat kann man den Ort nicht mehr betreten. Dafür erwartet den Spieler das eher karge, aber doch interessante Örtchen Winters, das mit seinem ganz eigenen Stück aufwarten kann (http://www.youtubeENTFERNE MICH.com/watch?v=KiGfjOLF_j0). Diese Fassung finde ich persönlich sogar noch ein wenig besser, aber ich höre auch Snowman in allen erdenklichen Fassungen ganz gerne.

    Nummer 11: Auch hier werde ich mit einem Spiel konfrontiert, von dem ich bereits viel gehört, aber mangels Nintendo 64 nie gespielt habe. Dein ausgewähltes Beispiel hört sich sehr… japanisch an. Das bedeutet in dem Fall nicht wirklich was Schlechtes, aber ich (mit meinem Klischee-Japan-Touristenblick) verbinde Japan nicht mit weißen Winterlandschaften. Von daher: Ganz nett, wirkt aber ohne weiteren Bezug deplatziert.

    Nummer 12: Okami gehört zu den Gegenständen, die ich dieses Jahr geschenkt bekommen habe. Ich habe sehr viel über das Spiel gehört, möchte es möglichst bald spielen und freue mich schon richtig darauf. Vielerorts hört man die Lobpreisungen auf die Optik des Spiels, aber der Soundtrack scheint wohl ebenso seine Vorzüge zu besitzen. Mit anderen Worten: Dein ausgewähltes Beispiel hört sich sehr gut an. Meiner Meinung nach ist es nur bedingt winterlich, aber das ändert keineswegs meine Sympathie gegenüber des Stücks.

    Nummer 13: Du kennst meine Meinung zum Soundtrack von Ocarina of Time bereits. Manche Stücke haben wahrlich ihren ikonischen Charakter verdient, während andere mir nach sehr kurzer Zeit auf die Nerven gehen. Sarias Lied ist ein Beispiel letzterer Kategorie und zeigt die Schwächen mancher Musikstücke sehr gut auf: Solche sind mir zu penetrant, zu kurz und zu repetitiv, da immer nur dieselben Noten in Dauerschleife abgespielt werden. Leider macht dein ausgewähltes Musikstück keine Ausnahme und das nervige Geklirre kann meinetwegen in den Weiten des Internets verrotten.

    Nummer 14: Minish Cap wird in meinen Augen viel zu sehr unterschätzt. Ich persönlich liebe das Spiel sehr und könnte es – im Gegensatz zu Ocarina of Time, Twilight Princess und sogar Wind Waker – immer wieder mal spielen. Das Spiel stellt meinen allerersten Kontakt zur Zelda-Reihe/dem Action-Adventure-Genre dar und gehört definitiv zu den Spielen, die ich in meiner Jugend ziemlich exzessiv gespielt habe. Außerdem ist es bisher der einzige Teil der Reihe in der ich 100 Prozent erreicht habe. Das Stück selbst gefällt mir und unterstreicht wunderbar die bedrohlich-stille Atmosphäre des entsprechenden Dungeons. Dennoch hat es einen, schönen, neugierigen Charakter, der sich schlecht genauer beschreiben lässt.

    Nummer 15: Mit Star Fox Adventures hätte ich nur bedingt gerechnet, da das Spiel in der Allgemeinheit ziemlich verpönt ist und bei seiner Thematik eher weniger mit Winterlandschaften gerechnet wird. Das Musikstück würde tatsächlich ganz gut in die Urzeit passen, hört sich jedoch nicht wirklich nach schneebehangene Berge oder ähnliche Landschaften an. Nichtsdestotrotz ist es meiner Meinung nach ein ziemlich schönes Stück mit einem guten Rhythmus. Was hältst du eigentlich von dem Spiel? Ich bin mir unschlüssig, da es ziemlich kritisiert wird und ich möchte gerne eine weitere Meinung einholen.

    Nummer 16: Tales of Symphonia… Das Spiel wird von allen Seiten geradezu in den Himmel gelobt und in alter Tradition habe ich es natürlich bis heute nicht spielen können. Das liegt aber vor allen Dingen an den überteuerten Gebrauchtpreisen, weshalb es mir auf ewig verwehrt bleiben wird. Das Stück strahlt eine winterliche, lockere Atmosphäre aus, die gut zu einem verschneiten, aber nicht zu ruhigen Dorf passen könnte. Ich finde es einfach fantastisch.

    Nummer 17: Baten Kaitos gehört zu jenen Spielen im Backlog die ich bereits sehr weit gespielt habe, aufgrund einiger Kleinigkeiten aber nie wirklich beenden konnte. Das Kampfsystem hat mir in diesem Fall auf Dauer nicht mehr zusagen können, da einfach die Dynamik fehlte. Kämpfe zogen sich gerne in die Länge und ohne Fluchtmöglichkeiten (außer man besaß zufällig die Karte) ging es mir ziemlich schnell auf die Nerven und führte zur Vermeidung von Gegnern, was definitiv bei einem Spiel nicht der Fall sein sollte. Schade, denn es besaß viele interessante Aspekte und Ansätze, die ich nie wieder in einem Videospiel erleben durfte. Irgendwann werde ich es noch einmal spielen, versprochen.
    Auch einer der Stärken des Spiels war der Soundtrack und dieses Stück macht mit seiner kalten, leicht unheimlichen Atmosphäre keine Ausnahme. Zwar ist mir der Einsatzort nicht mehr geläufig, aber die klangvollen Elemente erzeugen das Bild eines beschwerlichen, eisigen Aufstiegs in meinem Kopf. Ich mag´s tatsächlich sehr.

    Nummer 18: Mit Pikmin hätten wir eine weitere Reihe, an der ich nie selbst Hand anlegen durfte. Eine lange Zeit stand es auf meiner Liste, strich es aber inzwischen wieder von dieser, da ich Prioritäten setzen musste. Das Musikstück könnte universell in eisigen Abschnitten verwendet werden und mir fallen die Worte dazu schwer, da das Stück einige gegensätzliche Eigenheiten auszustrahlen scheint. Von „fröhlich“, über „putzig“, bis hin zu „beschwerlich“ ist alles vorhanden.

    Nummer 19: Bisher habe ich nur wirklich Mario Kart Wii und Mario Kart DS spielen können, wobei mir der Konsolenableger nicht ganz so gut wieder der für den Handheld gefallen hat. Letztere spielte ich übrigens ziemlich exzessiv und bescherte mir viele schöne Stunden mit meinem Bruder. Die Zeit ist nun wegen Interessenverschiebung seitens des Bruders vorbei, die Zeit habe ich aber immer noch sehr gut in Erinnerung. Natürlich soll der Soundtrack zum Großteil den spaßigen, rasanten Stil der Reihe ausdrücken und nicht viel anders ist es hier der Fall. Das Stück ist ganz nett und passt auch ganz gut in die Winterzeit hinein, aber unbedingt in Dauerschleife anhören… Eher nicht, obwohl es ganz in Ordnung ist.

    Nummer 20: Kirby Epic Yarn gehört wohl zu den Spielen, deren Unkenrufe ich nie wirklich nachvollziehen konnte. Ja, es ist sehr leicht. Ja, man kann nicht sterben. Aber das sagt noch lange nichts über die Qualität des Spiels aus, denn da kann es auf ganzer Linie überzeugen. Allein der Stil besitzt seinen ganz eigenen Charme und im Gegensatz zu einigen anderen Vertretern des Genres bezieht es diesen mit innovativen Ideen in den Spielverlauf ein. Ich liebe das Spiel und ich kann den Soundtrack ziemlich gut leiden. Ausgerechnet das liebste, das ich sogar bereits mal im Blog vorgestellt habe, wählst du aus. Das Stück drückt für mich einfach pure, unschuldige Freude aus, die man als Kind im Schneegestöber erlebt hatte und zusammen mit der ziemlich aufmunternden Melodie macht es für mich zu etwas ganz Besonderem – auch wenn´s viele nicht nachvollziehen können.

    Nummer 21: Schon beim letzten Stück geriet ich ins Schwärmen und könnte es hier durchaus fortsetzen, denn ich liebe Final Fantasy IX sehr. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass es zu meinen absoluten Lieblingsspielen gehört. Allein die tiefgründigen Charaktere, die philosophisch angehauchte Handlung, der Humor, aber auch der fantastische Soundtrack ergeben zusammen ein liebenswertes, detailreiches Gesamtbild, das mich immer wieder begeistern lässt. Leider habe ich bisher noch nie die deutsche Version spielen können, da mein Vater damals fälschlicherweise die englische besorgt hatte, aber das tat dem Spielerlebnis keinen Abbruch und ich kann mir immer noch die deutsche Version genehmigen, sobald sich die Gelegenheit ergeben sollte. Leider ließ sich dieses tolle Erlebnis nicht mehr mit den anderen dreidimensionalen Teilen wiederholen (ich habe den siebten Teil noch nicht gespielt), war von Final Fantasy 10 enttäuscht und habe sogar eine große Abneigung gegenüber Final Fantasy 8 aufgebaut, weshalb ich meine Suche nach einem ähnlichen Erlebnis innerhalb der Reihe aufgegeben habe. Das gilt für mich auch für den Soundtrack, denn dieser bietet mit Uematsus Werken die mit Abstand besten Stücke (des dreidimensionalen Part) der Reihe. Dein Beispiel reiht sich auch zu den Stücken ein, die ich häufig und gerne in meiner Freizeit höre und bei jeder Gelegenheit nutze. In meinen Augen kann das Musikstück die einsame, ruhige, aber auch leicht bedrohliche Atmosphäre einfangen und sollte auch für Nichtkenner empfehlenswert sein, sofern sie aufgeschlossen genug sind.

    Nummer 22: Auch hier handelt es sich um einen nie von mir gespielten Klassiker, da ich die Nintendo 64-Ära übersprungen habe. Es soll ja angeblich maßgebend für sämtliche dreidimensionale Spiele – darunter auch Ocarina of Time – gewesen sein, kann aber selbst natürlich nicht viel zu sagen. Fakt ist aber, dass mir dennoch dein ausgewähltes Musikstück geläufig ist und mir von seiner fröhlichen Art her ziemlich gut gefällt. Allerdings würde ich es nicht unbedingt als typisch winterlich bezeichnen.

    Nummer 23: Von Xenoblade Chronicles war ich bekanntermaßen ziemlich begeistert und es gehört wohl zu den Spielen, die ich am ausführlichsten in den letzten Jahren gespielt habe. Die Landschaften, die packende Handlung und die motivierenden Nebenaufgaben gaben mir allen Grund dazu, aber auch der Soundtrack des Spiels ist nicht zu verachten. Stücke wie „On the Fallen Arm…“, „Gaur Plain“, „Forest of the Nopon“ und „Mechonis Field“ haben sich als meine Lieblingsstücke etabliert und sind aus meinem Musikgeschmack nicht mehr wegzudenken. Dein ausgewähltes Stück gehört auch dazu – wenngleich es nicht zu den absoluten Favoriten gehört – und wird des öfteren gerne von mir gehört. Mit dem Stück verbinde ich eine eisige, stürmische Landschaft, dessen Durchquerung alles andere als einfach ist.

    Nummer 24: Klonoa soll ja zu den unterschätzten Videospielreihen gehören, die eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Ich habe bereits einige positive Meinungen vernehmen können und generell interessiert mich die Reihe auch sehr. Allerdings wird es trotzdem nie zum Kauf eines Teils kommen, da mir persönlich viele andere Spiele weitaus wichtiger sind und mir nun einmal nicht alle kaufen kann. Im Gegensatz zu einigen vorherigen Stücken wirkt dieses sehr entspannend und beruhigend auf mein Gemüt. Es ist ein unscheinbares, aber ziemlich wirkungsvolles Stück, das nicht nur winterliches Ambiente ausstrahlt.

    Nummer 25: Ich mag ja die Kirby-Reihe sehr und ziehe sie in einigen Punkten der Super Mario-Reihe vor. Kirby´s Dream Land 2 ist der direkte Nachfolger zu Kirby´s Dream Land und führte einige neue Features ein, die zum Glück nicht in allen Nachfolgern wiederverwendet wurden. Zum Glück deshalb, weil mir einige Punkte nicht wirklich zusagten und oftmals für Frust und Ärgernis sorgten. Nichtsdestotrotz ist es ein gutes Spiel, der Vorgänger bleibt aber dennoch mein Vorzugskandidat. Das Musikstück selbst entspricht natürlich der fröhlichen Kirby-Reihe und das ist wohl ein Grund für die Unscheinbarkeit und den hohen Vergessenswertes des Stücks.

    Nummer 26: Kirby Adventure Wii habe ich leider immer noch nicht angerührt, es tut mir Leid. Ich möchte nur ungern das Spiel allein spielen und leider ist mein Bruder überhaupt nicht in der Stimmung für eine Spielesession. Aber das ist nicht seine alleinige Schuld, denn ich werde bezüglich meiner Leidenschaften in den letzten paar Monaten von Demotivation geplagt. Ich bedanke mich trotzdem nochmal für das Spiel und ich freue mich schon darauf, sobald die Motivation zurückkehren wird. Wenn ich das ausgewählte Beispiel mit einem Wort beschreiben müsste, würde mir spontan „beschwingt“ in den Sinn kommen. Der Soundtrack der Kirby-Reihe ist eben sehr fröhlich und passend zur quietschbunten Atmosphäre aller Teile, was auch irgendwie typisch ist.

    Nummer 27: Ein sehr kurzes Stück hast du dir da ausgesucht. Terranigma habe ich wie Baten Kaitos nie durchgespielt und es wird wohl demnächst auch nicht wirklich dazu kommen, da ich im Spiel bereits sehr weit fortgeschritten war und nur schwerlich vom Neuen anfangen möchte. Tatsächlich sind mir einige Stellen deutlich in Erinnerung geblieben, diese sind aber auch nur bruchstückhaft vorhanden und ich möchte das Spiel als Gesamtpaket erleben. Das habe ich definitiv vor, denn der ganze Ärger damals muss sich schließlich lohnen, nicht wahr? Soundtechnisch ist das Spiel in meinen Augen allererste Sahne und so manches Stück höre ich mir immer noch sehr gerne an. Da gäbe es zum einen das allseits bekannte Underworld-Theme, zum anderen gibt es aber auch noch viele andere und sehr atmosphärisch klingende Stücke, die ich je nach Lust und Laune nur zu gern anhöre. Daher bin ich leider von diesem Beispiel ein wenig enttäuscht, kann mich aber auch nicht an deren Einsatz erinnern.

    Nummer 28: Bisher habe ich von der Reihe nur Sword of Mana gespielt und fand das Spiel eigentlich ganz nett. Die niedlichen Figuren und das bunte Setting sollen ja typisch für die Reihe sein und diese Aspekte haben mir auch außerordentlich gefallen. Jedoch wirken die restlichen Aspekte wie Gameplay und Musik ziemlich mittelmäßig und nichts scheint irgendwie herausstechen zu wollen, weshalb ich den Hype um die Reihe nur bedingt verstehen kann – trotz Nostalgieverblendung. Deshalb steht der zweite Teil bei mir auch nicht so wirklich hoch im Kurs und würde es dann bei Bedarf auch nur mit jemanden zusammen durchspielen wollen. Hierbei muss ich aber die Qualität des Stückes eingestehen, denn diese transportiert die Illusion eines friedlichen, stillen Waldes sehr gut. Vielleicht sollte ich mich mal genauer mit dem Soundtrack befassen…

    Nummer 29: Nicht anders verhält es sich hier. Es ist eigentlich wunderschön und macht mich neugierig auf den Rest vom Soundtrack des Spiels. Ich finde das vorherige Beispiel besser, da dieses zwischendurch etwas zu beatlastig wird, was aber kaum den guten Eindruck schaden kann.

    Nummer 30: Auch von Banjo Kazooie habe ich viel Gutes gehört. Gegenüber Rare-Spielen bin ich aber sehr vorsichtig, da diese sehr schwer sein sollen und ich weder der geduldigste, noch der geschickteste Spieler bin. Ich werde es mir wohl nie kaufen, stelle mir das Zusehen solcher Spiele ziemlich lustig vor. Alleinstehend macht das Musikstück mit seinem fröhlichen Einschlag ganz schön Laune auf die kindlichen Freuden der Weihnachtszeit. Nichts, was ich jetzt immer hören könnte, aber so an sich ist es nett.

    Nummer 31: Der Nachfolger, so habe ich gehört, soll nicht ganz so gut wie sein Vorgänger sein. Angeblich sollen die Level zu unübersichtlich sein, stimmt das? Auch hier kann ich wieder mal nur das Stück bewerten und finde es ganz nett. Es wirkt irgendwie gemütlich (im Sinne von langsam/bequem) auf mich, obwohl es angeblich auf einem Berg spielen soll.

    Nummer 32: Und hier haben wir die Krönung des übertrieben schweren Rare-Spiels: Diddy Kong Racing! Ausnahmsweise habe ich es sogar für eine Weile in einem Schullandheim spielen können, wobei ich das Spiel alles andere als gut in Erinnerung habe. Es war einfach zu frustrierend und enervierend, sodass ich dann meine Freizeit anders nutzte und lieber im nahegelgenen Wald gespielt habe. Wie bei jedem Funracer muss auch bei diesem Beispiel die Rasanz und der Spaß des Rennens durch den Soundtrack übertragen werden können und das ist den Entwicklern schon gelungen. Besonders gefällt mir hier das Pseudo-Gepfeife an manchen Stellen.

    Nummer 33: Bisher habe ich sehr unterschiedliche Meinungen zum Spiel gehört. Einige scheinen es zu verdammen, während andere es als eines ihrer Lieblingsspiele bezeichnen. Kannst du mir diese Spaltung erklären und wie stehst du zum Spiel? Einfallsreich finde ich hier die Verwendung von Tropfen als Untermalung der mysteriös/neugierig gehaltenen Melodie, sodass der Eindruck von einer tropfenden Höhle eher entstehen kann.

    Nummer 34: Seit meiner Kindheit wollte ich schon immer mal Harvest Moon spielen, wobei ich das besonders die Game Boy Color-Version ins Auge gefasst habe. Dazu kam es aber nie und so besorgte ich mir das Original für den SNES über Virtual Console, damit ich mir endlich eine Meinung bilden konnte. Das Ergebnis war von Ambivalenz durchzogen, denn einerseits bereitete mir die Farmarbeit eine Menge Spaß, andererseits bot das Spiel in keinster Weise Langzeitmotivation durch zusätzliche Features und zog sich dadurch enorm in die Länge. Es wurde mir nach einer Weile einfach zu viel, verkaufte den Großteil der anstrengenden Tiere und kümmerte mich hauptsächlich um die Feldfrüchte. Zudem ging ich immer sehr früh schlafen, sodass das letzte Jahr schneller vonstatten ging. Auch nervte mich die eintönige Musik sehr. Ich werde deshalb ein wenig Abstand zur Reihe nehmen und mich eventuell in ferner Zukunft noch einmal an dem GBA-Teil versuchen, da dieser sehr gut sein soll und sich meine Motivation bezüglich Handheld-Spiele einfach länger hält. Ich erwähnt bereits die Nervigkeit der penetranten Musik und deine Auswahl war nicht besser, obwohl es von allen mit Abstand am besten ist. Es drückt den desolaten, einsamen und kalten Zustand einer abgelegenen Farm ganz gut aus, weshalb es trotz seiner Monotonie Pluspunkte sammeln konnte.

    Nummer 35: DuckTales und viele andere Disney-Serien habe ich als Kind geliebt und könnte ich mir bei Stimmung immer wieder mal ansehen. Es ist eine Schande, dass es diese immer noch nicht so richtig komplett (!) auf DVD zu kaufen gibt. Das gilt übrigens auch für viele andere Serien, aber hier in Deutschland haben gezeichnete Serien kaum Aussicht auf Erfolg und besitzen daher kaum Priorität. Vom dazugehörigen Spiel habe ich bereits viele gute Meinungen gehört und bin deshalb auch eine klein wenig neugierig, ob es diesen Ruf gerecht wird. Vom Soundtrack her ist insbesondere das Moon Theme bekannt, aber auch dieses hört sich ziemlich gut an und scheint ebenfalls Ohrwurmcharakter zu besitzen.

    So, das war meine bescheidene, kleine Meinung zu jedem Stück. Du hast zwar nicht nach verlangt, aber es war trotzdem ein Anliegen, das ich nicht zu ignorieren vermochte. Nun kann ich mich wieder in Ruhe dem Blog widmen. In dem Sinne wünsche ich dir eine gute Zeit.

  2. Wenn die Antwort den eigentlichen Blogeintrag quantitativ um ein vielfaches übersteigt, weiß ich, dass der gute Motherfreak mal wieder am Werk war. Wirklich vielen Dank für deine Mühen! Ich werde zu ein paar der genannten Punkte aber noch meinen Senf dazugeben:
    1. Mario Bros. 3 war schon nicht mehr so linear wie Teil 1 oder 2. Es gab Alternativrouten und mit der Flöte konnte man sogar ganze Welten überspringen!
    4. Das Stück spielt auch in einer Eishöhle. Ich finde es echt toll, wie David Wise die Stimmung mittels seiner Kompositionen einfangen konnte. Im Übrigen kommt das Level relativ am Ende, wenn du also nicht so weit gespielt hast, liegt es wohl daran, dass du dich nicht erinnerst.
    11. Das Spiel ist auch unglaublich klischeebeladen und liefert typisch japanischen Humor. Mit Japan verbindest du keine weißen Winterlandschaften? Nun, dann schau mal nach Hokkaidô, da liegt der Schnee jedes Jahr meterhoch und es gibt auch ein Schneefest mit riesigen Eisskulpturen! Übrigens spielt Mystical Ninja ja in einem Abbild des echten Japans und demzufolge spielt das Stück, das du hier hörst, auch auf Hokkaidô.
    12. Ôkami ist ein großartiges Spiel! Ich werde es bei Gelegenheit selbst nochmal spielen, denn es gibt so viele Anspielungen auf die japanische Literatur, Geschichte und Folklore, die ich damals wohl nicht komplett mitbekommen habe.
    15. SFA war in der Tat ein spaltendes Spiel, denn auch ich bleibe geteilt zurück: Grafik, Soundtrack und Abwechslung waren topp. Allerdings schafft man es einfach nicht komplett in die Spielwelt einzutauchen. Man fühlt sich die ganze Zeit, als wäre man hinter den Kulissen und würde jede Designentscheidung und jede Regieanweisung genau mitverfolgen können. „Das fehlt noch, baut mal jenes ein“, etc.
    16. ToS ist ein tolles RPG, keine Frage, aber mit hat Baten Kaitos wesentlich mehr gefallen.
    17. Und das solltest du echt durchspielen. Das Kampfsystem ist meiner Meinung nach sehr dynamisch und auch im späteren Verlauf kommen harte Kämpfe, die allerdings mit der richtigen Deckzusammenstellung und Strategie bezüglich der Nummernauswahl machbar sind. Ich persönlich hatte selten soviel Spaß an rundenbasierenden Kämpfen und habe die Fluchtkarte nie genutzt. Das man irgendwann aber keine Lust mehr hat, gegen jeden einzelnen Gegner zu kämpfen, dieses Problem hat jedes RPG. Daher mag ich auch keine Random Encounters und bin froh, dass man in BK den Gegnern dann einfach ausweichen kann.
    24. Das Level in dem dieses Lied spielt ist eigentlich kein Winterlevel, aber ich finde, es hatte gut gepasst. Immerhin gab es viele Kristalle.^^
    28. Secret of Mana solltest du auf jeden Fall nachholen. Am besten holst du dir noch einen oder zwei Mitspieler dazu, dann macht es am meisten Spaß!
    31. Ja, die Levels in BT waren eindeutig zu groß. Da hatte sich jemand definitiv übernommen.
    33. Die Musik spielt auch in einer Tropfsteinhöhle und ich finde das Spiel ehrlich gesagt weiterhin gut, auch wenn viele enttäuscht waren. Es hatte Abwechslung zur genüge, war fordernd und hatte an und für sich sympathische Charaktere.
    34. Ich hatte es damals als kleiner Knirps gespielt und war da zuerst auch nicht sonderlich angetan, aber nach und nach gefiel es mir besser. Hinten bei den Notizen in der Anleitung hatte ich sogar meine kurzen Gedanken niedergeschrieben. Vielleicht werde ich sie eines Tages mal im Zuge eines Retro-Reviews hier präsentieren.

    1. Hoffentlich war mein Beitrag nicht zu langatmig und/oder schlecht/langweilig geschrieben. Leider habe ich in diesem wieder einmal ärgerliche Tippfehler entdeckt und ich konnte auch nicht wie erhofft Abwechslung hineinbringen, aber nun steht er einmal fest. Naja, Hauptsache dir gefällt´s.^^

      1. Das ist mir durchaus bewusst und dennoch kann ich die Enttäuschung von damals nicht mehr abschütteln. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich auch den ersten Teil nachholen können, bin diesmal mit anderen, den zeitlichen Kontext beachtenden Erwartungen herangegangen und wurde auch nicht enttäuscht. Versteh mich nicht falsch – Super Mario Bros. 3 ist wirklich nicht schlecht und hat zweifelsohne seinen Klassikerstatus auch verdient, es konnte mich aber auch nie so wirklich begeistern. Und die Flöten waren absolute Grütze.

      11. Oh, ich kann mir schon Schnee in den Gefilden vorstellen und ich möchte und werde seine Existenz dort nicht bestreiten. Allerdings verbinde ich ihn wirklich nicht mit meinem Klischeebild vom typischen Japan. Das ist vergleichbar mit den Lederhosen, den Bierzelten und den Weißwürsten – alles dämliche Klischees, die aber mit uns in Verbindung gebracht werden und das ist auf anderer Seite auch eben der Fall. Gut ist das nicht, aber diese Klischeebilder kriegt man auch nur schwerlich aus dem Kopf. Schließlich lernt man erst ein Land richtig kennen, sobald man dort gewesen ist und einige seiner Facetten kennenlernen darf. Eine Persiflage an Touristen- und Länder-Klischees findest du übrigens unter folgendem Link: http://www.youENTFERNEMICHtube.com/watch?v=oJLqyuxm96k

      12. Dann werde ich wegen meiner Unkenntnis das Spiel auch nicht im vollen Umfang genießen können?

      15. Dann konnte es dich also auch nicht wirklich überzeugen? Interessant.

      17. Dynamisch? Es besaß die Langsamkeit eines Pokémon Diamants und das soll bei mir viel heißen. Außerdem stehen die Gegner mitten im Weg und relativ selten kann man ihnen ausweichen, weshalb es für mich keinen Unterschied macht. Die bisherigen Bosskämpfe haben aber wirklich sehr viel Spaß gemacht, was ebenso für die Nebenaufgaben gilt. Keine Sorge, durchspielen werde ich es auf jeden Fall mal. Allerdings besitzen andere Spiele bei mir eine höhere Priorität.

      28. Ich würde es NUR im Multplayer durchspielen wollen. Allerdings fehlt es hierbei an Mitspielern und im direkten Umfeld gibt es keine erträglich Person mit denselben Hobbies wie ich.

      34. Einen solchen Eintrag würde ich ziemlich stark begrüßen! 🙂

      1. 12. Nicht in vollem Umfang, das stimmt, aber trotzdem wirst du es genießen. Es sind sozusagen Hidden Features.
        15. Naja, trotz allem hat es Spaß gemacht und ich habe es gerne mehrfach durchgespielt. Etwas, das ich von Zelda: TP nicht behaupten kann…
        17. Pokémon hab ich nie ausgiebiger gespielt… du weißt: ich hasse Zufallskämpfe. Und ich konnte den meisten Gegnern sehr gut ausweichen.
        28. Musst du halt mal deinen Bruder bitten.

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