HBC: Casshern

Uuuuuuuuuuuuuuund damit starten wir unsere neue Themenreihe in der mittlerweile allseits beliebten Kategorie Home Base Cinema. Diesen Monat wird es um Anime- und Manga-Realverfilmungen gehen und los geht’s mit Casshern.

In einer dystopischen Zukunft, in der die so genannte Großasiatische Republik die Europäische Union besiegte, toben weiterhin Machtkämpfe zwischen den alten Machthabern und den Kontrolleuren der Militärs. Zu dieser Zeit versucht Dr. Azuma einen Durchbruch in der Stammzellenforschung zu erlangen, die er selbst „Neo-Zellen“ nennt. Auch das Militär interessiert sich für seine Technik, ermöglicht sie doch die Regeneration von Köperteilen. Für seinen Sohn wünscht er sich, dass er Arzt wird, dieser will jedoch lieber den Dienst für sein Land tun und stellt sich der Armee zur Verfügung.
Als Dr. Azuma seiner Forschung nachgeht, ereilt ihn die Nachricht, dass sein Sohn auf dem Schlachtfeld gefallen ist. Zur gleichen Zeit fällt eine Art metallischer Blitz vom Himmel, der das Dach des Forschungsgebäudes zerschlägt und in die Nährlösung eintaucht, aus der kurze Zeit später aus den regenrierten Körperteilen neue Menschen entstehen. Diese werden als Bedrohung von den herbeieilenden Wachmännern niedergestreckt, doch einige konnten durch die Kanalisation fliehen. Unterwegs nehmen die Neo-Menschen, wie sie sich selbst nennen, Dr. Azumas Ehefrau Midori als Geisel und entkommen vorerst, auf Rache sinnend. Dr. Azuma entscheidet sich daher zu einer radikalen Maßnahme und belebt seinen Sohn wieder, in dem er ihn in die Nährlösung taucht.

Die aufwendigste Manga-Realverfilmung aller Zeiten, damit brüstet sich der Film auf dem Cover. Ich für meinen Teil muss sagen, dass die Optik doch etwas für sich hat. Während die Schauspieler allesamt echt sind, sind die Kulissen am Computer berechnet und geben dem ganzen auf diese Weise einen sehr eigenartigen Art-Style, vergleichbar mit 300 oder Sin City. Die Storyeinleitung mag diesmal etwas länger ausgefallen und für jemanden, der den Film nicht gesehen hat, vielleicht sogar nicht ganz einfach nachzuvollziehen sein, aber kürzer lassen sich die Ereignisse nicht zusammenfassen. Casshern ist ein bisschen wirr und es scheint, als ob er selbst nicht ganz weiß in welche Richtung er will. Anti-Kriegsfilm? Martial Arts-Action? Drama? Polit-Thriller? Es gibt so viele Ansätze, aber keiner wird mehr als angerissen. Und das, obwohl das Spektakel immerhin fast zweieinhalb Stunden geht! Für einige wird dies wohl zu lang sein. Mir hingegen hat er trotz allem ganz gut gefallen, und sei es nur wegen der recht einfallsreichen Kostüme, Kulissen und interessanten Storyansätzen.

Wertung: ★★★☆☆

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2 Kommentare zu “HBC: Casshern”

    1. Ich hab mal in die erste Folge reingeschaut und war ein wenig enttäuscht. Der Zeichenstil gefällt mir gar nicht, die Hintergründe haben mich auch nicht vom Hocker gehauen und die Dialoge waren… naja…

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