Home Base Cinema: The Cell

Der zweite Eintrag in userem traumhaften Themenmonat befasst sich mit einem Psycho-Thriller im Reich der unterdrückten Phantasien mit Jennifer Lopez. Nicht gerade als eine ausgezeichnete Schauspielerin bekannt, macht sie in The Cell dennoch eine gute Figur.

Catherine Deane ist Kinderpsychologin, die mit Hilfe eines speziellen Gerätes in die Träume von Menschen eindringt, um mit Komapatienten zu kommunizieren und diese so zum Aufwachen zu bewegen. Als Expertin auf ihrem Gebiet ist sie auch erste Wahl als das FBI einen komatösen Serienkiller in das Institut liefert, der sein letztes Opfer an einem Ort gefangen hält, den nur er kennt. Da dieses in einer gläsernen Zelle sitzt, die sich nach und nach mit Wasser füllt, bleibt den Spezialisten nicht viel Zeit übrig, es ausfindig zu machen. Sich ihrer Verantwortung bewusst, begibt sich Catherine in die groteske Gedankenwelt des Killers.

Nachdem ich letzte Woche von Paprika berichtet hatte, kommt einem die Ausgangssituation der Story erschreckend vertraut vor. Auch diesmal geht es um eine Technologie, die es erlaubt, in die Träume von Menschen einzudringen. Doch danach geht der Film einen ganz anderen Weg und zeigt sich zwar ebenso phantasievoll in der visuellen Darstellung der Traumwelten, gibt sich aber weitaus düsterer. Man könnte es fast als eine Science-Fiction-Variante von Das Schweigen der Lämmer sehen, denn auch hier stehen Machtspielchen mit einem verrückten Serienmörder, der für Informationen Tribut zollt, im Mittelpunkt.

Insgesamt bietet der Film ansprechende Spannung zum Mitfiebern und schöne Bilder fürs Auge. Gerade für Letztere muss man den Regisseur, Tarsem Singh, noch einmal gesondert loben. Ein weiterer Film aus seiner Feder ist übrigens The Fall, dem man seine Handschrift ebenfalls anmerkt, weist er doch visuelle Gemeinsamkeiten auf.

Wertung: ★★★★★

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Ein Gedanke zu „Home Base Cinema: The Cell“

  1. The Cell (Director’s Cut) war vor gut zehn Jahren mal ein Spontankauf von mir. Hab es nicht bereut, fand ihn echt spitze. So toll muss die J-Lo hier auch gar nicht sein, der Film lebt viel von der visuellen Komponente. Das ewig später entstandene Direct-to-DVD Sequel ist übrigens echt mistig.

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