Home Base Cinema: Dead End

Verehrte Leserschaft, es ist soweit und ich beginne mit meiner ersten Ankündigung für diesen Monat: Ab sofort wird es Freitags Film-Reviews geben. Aber bevor wir gleich mit dem ersten Werk starten, möchte ich noch die Gewinner des diesjährigen Gewinnspiels bekanntgeben: Das Los hat entschieden und die Plätze eins bis drei an Favolas de Mezzanotte, LordPrevious und DCDT vergeben. Eure Preise werden im Laufe der Zeit verschickt, habt Geduld! An alle anderen: Tut mir Leid, nächstes Jahr werdet ihr aber eine neue Chance bekommen, ganz bestimmt!

Nun aber ohne Umschweife zum heutigen Review. Es wird zwar jede Woche eines geben, aber die Reviews eines Monats drehen sich immer um ein bestimmtes Thema. Und weil diesen Monat Halloween ist, gibt’s die nächsten vier Wochen eben Horrorfilme. Heute hab ich für euch erst einmal eine tiefschwarze Horrorkomödie, ich präsentiere: Dead End.

Das Grundkonzept ist simpel: Eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter, verzogenem Sohn und guter Tochter mit ihrem Freund fahren über Weihnachten zur Restfamilie. Dabei beschließt der Vater zur Abwechslung mal eine andere Route auszuprobieren und sie landen auf einer scheinbar undendlichen, düsteren Straße. Als nach vielen Kilometern immer noch keine Abzweigung kommt, machen sie an einer kleinen Jagdhütte am Straßenrand Halt, wo sie zum ersten Mal der „weißen Frau“ begegnen. Ich denke, ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass nicht alle lebendig das Ende der Straße erreichen…

Dead End ist ein faszinierender Film. Das Budget wird, wie auch das Setting, auf minimalstem Niveau gehalten, während die schauspielerische Leistung der Protagonisten mehr als überzeugt. Die Dialoge zwischen dem verzweifelten Vater, der immer weniger Bock auf seine Familie hat, der Mutter, die allem versucht etwas Positives abzugewinnen, dem Sohn, einem kiffenden Marilyn Manson-Fan und der Tochter, die versucht ihre Kenntnisse aus dem Psychologiestudium anzuwenden um einen kühlen Kopf zu bewahren, während der Rest der Familie dem Wahnsinn anheimfällt, sind einfach nur gut geschrieben. Gore gibt es nicht so viel zu sehen, aber der schwarze Humor, wenn man darauf steht, entschädigt zur Genüge. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß. Was man dem Film höchstens vorwerfen könnte, dass er den Humor nicht konstant durchzieht. Zwischendurch fühlt man sich zwischen saukomisch und hochdramatisch ein bisschen hin- und hergeworfen. Nichtsdestotrotz lohnend!

Wertung: ★★★★☆

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Ein Gedanke zu „Home Base Cinema: Dead End“

  1. Erst einmal herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. 😀

    Den Film kenne ich auch schon seit längerem und muss sagen, einer meiner Lieblingsfilme. Ich habe ihn auch öfter Kunden bei mir empfohlen, leider erwarteten wohl viele Hollywood-Horror à la „Chainsaw Massacre“ o. Ä. :/
    Trotzdem überzeugte mich der Film einfach im Gesamten und ist deswegen einer der wenigen, deren Handlung ich immer noch bis ins kleinste Detail kenne. Mir gefiel besonders die Mutter und warum sie sich am Kopf kratzte. 😉
    Gerade hier sieht man auch, dass es nicht vor Effekten nur so strotzem muss, damit ein Film einen gewissen Gruselfaktor erreicht.
    Von mir bekommt der Film 4,5 von 5 möglichen Marcott-Schildern. ^^

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