Die vier magischen Akkorde

Während ich an meiner Bachelor-Arbeit schreibe bin ich in meinen ausgedehnten Pausen auf ein paar neue Fundstücke im Netz gestoßen. Ein weiteres möchte ich euch heute vorstellen. Es geht um eine australische Band, die sich „The Axis of Awesome“ nennt und ich finde sie nach der ersten Sichtung doch recht interessant. Aber macht euch selbst ein Bild:

Im später entstandenes, offizielles Musikvideo zum Songsong enthält hier und da Variationen, indem man andere Lieder eingearbeitet hat:

Ironischerweise wurde die zuvor recht unbekannte Band durch ihren Four Chord Song, zumindest im englischsprachigen Raum, schlagartig berühmt. Talent scheinen sie auf jeden Fall zu haben, zumindest fühle ich mich gut unterhalten.

Durch oben genanntes Medley bin ich übrigens auf ein weiteres Lied aufmerksam geworden, das ich hier und da immer nur in Ausschnitten hörte, allerdings weder Titel noch Band kannte. Es geht um jenes, das im Medley auf dem Kazoo gespielt wird. Nun habe ich es endlich gefunden und das zugehörige Video angesehen, das ich ehrlich gesagt richtig gut gemacht fand. Es wirkte wie eine düstere Version von Jim Hensons „Die Reise ins Labyrinth, den ich als Kind bereits sehr gerne gesehen hatte. Zumindest scheint es als inspiratorische Vorlage gedient zu haben, gefallen hat mir ‚Kids‘ der Indie-Band MGMT auf jeden Fall.

Keine Sorge übrigens: Das Making of* des Videos zeigt, dass das Kind keine traumatischen Schäden vom Umgang mit den „Monstern“ davon getragen hat, sondern viel mehr das Ganze so geschnitten wurde, dass es aussieht, als würde es aus Angst vor ihnen heulen. Zumeist war es einfach nur ein Trotzweinen oder sogar ein Lachen, das wie ein Weinkrampf im finalen Video aussah. Was man allerdings kritisieren kann: Das eingangs im Video gezeigte Zitat, das auf Deutsch „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ lautet, stammt natürlich von Friedrich Nietzsche aus seinem Werk „Jenseits von Gut und Böse“ und nicht von Mark Twain. Eine Interpretation des scheinbar absichtlich falsch zitierten sowie des kompletten Songs habe ich allerdings hier gefunden.

Was haltet ihr vom Medley? Wie findet ihr Song und Video zu „Kids“? Würdet ihr es als grausam bewerten, was dem Kind zugemutet wurde? Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

*Das Making of ließ sich nur auf YouTube finden und dort ist es bei uns blockiert. Wenn ihr es sehen wollt, empfehle ich euch einen Proxy bzw. Seiten, die über einen Proxy zum entsprechenden Video verbinden.

Unterdessen geht das Jubiläumsgewinnspiel selbstverständlich weiter. Wer noch nicht dran teilgenommen hat, sollte noch seine Chance nutzen!

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3 Kommentare zu „Die vier magischen Akkorde“

  1. Laden, laden, laden… Mein Internet scheint seine Tage zu haben und schenkt mir zudem nette Slowdowns.

    Nach den ganzen Berichten und Kommentaren – sowohl hier und anderen Sphären – fühlte ich mich wie ein Hinterwäldler, der absolut nichts von der Gesellschaft und der Popkultur mitbekommt, doch in dem Fall kannte ich das Videos schon vom Bruder, der es mir mal vor Ewigkeiten zeigte, yay!

    Das Medley war an sich ganz nett, aber als hoffnungsloser Fall, der zwar Songs erkennen, aber nie benennen kann, ist es jetzt nicht wirklich beeindruckend, da ich eben „normaler“ Musik nicht viel abgewinnen kann. Ich kann mir auch nie die Komponisten beziehungsweise die Band merken, was speziell meinem Bruder als Musikfanatiker gar nicht schmeckt. Aber ich kann auch ohne das Wissen in Frieden sterben. 😉

    Daher kenne ich auch schon den Song mit dem dazugehörigen Video. Der Song selbst ist nicht wirklich mein Fall, aber das Video ist schon irgendwie faszinierend. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich kann zudem nicht wirklich mit Kindern umgehen und schon gar nicht mich in ihre Lage versetzen, weshalb ich wohl keinen qualifizierten Kommentar dazu abgeben kann. Wie ist es mit den Eltern? Was halten sie denn davon, sofern sich welche unter den Lesern befinden sollten?

    1. Eltern unter meinen Lesern? Das würde mich doch sehr überraschen, kenne ich doch fast alle persönlich.^^
      Aber vermutlich bin ich der Hinterweltler, der den Four Chord Song als einzigen noch nicht kannte.

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