Face your darkside! (Part 1.1)

Ich weiß, ihr wartet vermutlich auf die nächste Episode von darkIkarusEssentials – The Show oder auf den Beginn meines Let’s Plays (im Übrigen wird Fire Emblem gespielt, ihr habt entschieden!). Allerdings gibt es heute zunächst mal meine Kurzkritik über die erste Staffel von Tales from the Darkside.

Eines vorweg: Ich hatte mir die Staffeln besorgt, da ich etwas anderes erwartet hatte als es letztlich war (soweit ich von Staffel 1 ausgehen kann). Ich dachte da an eine Art Tales from the Crypt, mit bizarren und teils blutigen Horrorgeschichten, aber hier handelt es sich um etwas anderes. Die Geschichten sind viel subtiler und drehen sich um größtenteils übernatürliche Dinge, weniger um Monster oder Killer wie im Horrorgenre üblich. Nicht zuletzt deshalb bemerkenswert, da die Serie von George Andrew Romero, seines Zeichens Kopf hinter den Zombie-Filmen (Night of the Living Dead, Dawn of the Dead, etc.), produziert wurde. Doch schauen wir uns mal die Folgen im Detail an.

+ Trick or Treat
> Die erste Folge stammt direkt von Herrn Romero und kommt doch – wie auch die übrigen Folgen – völlig ohne Blut aus. Ein alter Geizkragen bietet seinen Schuldnern an ihnen die Schulden zu erlassen, wenn es deren Kindern gelingt den entsprechenden Schuldschein an Halloween aus seinem Haus zu stibitzen. Doch der Gute ist mit allerlei Geisterbahntechnik bestens gerüstet jenen einen gehörigen Schrecken einzujagen, sodass sie sich nie mehr trauen auch nur einen Fuß in das Haus zu setzen. Doch nicht so die Besucher, die er noch im Laufe der Nacht bekommen wird…
Die Geschichte ist ganz nett, aber doch ein wenig banal und auch die Effekte wissen kaum zu überzeugen. Immerhin hat es entfernt was mit Horror zu tun.

+ The new Man
> Ein Ex-Alki wird nach und nach dazu getrieben erneut zur Flasche zu greifen nachdem eines Tages ein Kind namens Jerry auftaucht und behauptet – wie auch der Rest der Familie – er sei sein Sohn.
Kein Horror, aber doch ein interessantes Charakterportrait eines Mannes, der an den Rand der Verzweiflung getrieben wird.

+ I’ll give you a Million
> Ein wohlhabender Mann bekommt das Angebot von einer einer Million Dollar für seine Seele. Dieser nimmt an, da er ohnehin nicht an so etwas glaubt. Jedoch schüren ihn Zweifel als ihm gesagt wird, dass er bald an Krebs versterben wird.
Lame. Die Folge haute mich weder von ihrer Ausführung vom Hocker noch kümmerte es mich, was mit den hochgradig unsympathischen Charakteren passiert.

+ Pain Killer
> Rückenschmerzen können grausam sein, dies muss auch der Protagonist dieser Folge feststellen. Nach unzähligen erfolglosen Methoden wird ihm das ultimative Heilmittel nahegelegt… seine Frau soll dran glauben.
Ich finde die Handlung persönlich ziemlich absurd und auch ihre Ausführung nicht gerade glaubwürdig. Wer würde so reagieren wie diese Charaktere?

+ The Odds
> Ein notorischer Glücksspieler trifft auf einen Mann, der noch nie verloren hat und fordert ihn heraus. Es geht um den Zeitpunkt seines Todes und eine Menge Geld.
Wirre Episode. Seltsame Charaktere. Und doch irgendwie langweilig… keine Ahnung, was man sich hierbei gedacht hat.

+ Mookie and Pookie
> Mookie und Pookie sind Zwillinge und unzertrennlich. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der Computerfreak nach seinem Ableben durch eine nicht näher bestimmte Krankheit seinen Geist in einen entsprechenden Kasten lädt, durch den seine Schwester mit ihm kommuniziert. Ihre Eltern hingegen sehen Pookie mit Besorgnis die Zeit am PC verbringen.
Geschwisterdrama, das leider ein wenig an der doch recht absurden Geschichte krankt.

+ Slippage
> Ein Mann muss mit ansehen, wie er sich nach und nach in Luft auflöst.
Ja, die Story lässt sich so kurz zusammenfassen. Gähn…

+ Inside the Closet
> Eine Frau zieht frisch in ein Appartement nur um festzustellen, dass irgendetwas sie von ihrem Wandschrank aus beobachtet. Ihr Vermieter hingegen behauptet, dort sei nichts und der Schrank ließe sich auch nicht öffnen, da der Schlüssel verloren ging. Doch sie ist sich sicher: Bei Nacht öffnet er sich…
Endlich eine Folge, die mir ein wenig Horrorthrill gab, nachdem die ersten sieben unglaublich träge daher kamen. Das Monster aus dem Schrank zieht eben immer. Doch leider etwas zu spät für die erste Disc, die ich hiermit eher negativ in Erinnerung behalte. Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass es besser wird.

So, das waren die ersten Folgen der ersten Staffel. Weiter geht’s noch die Tage. In diesem Sinne:

„Man lives in a sunlit world of what he believes to be reality.“

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4 Kommentare zu „Face your darkside! (Part 1.1)“

  1. Die Serie hab ich auch schon eine Weile auf dem Schirm, hätte eigentlich auch gedacht, dass es in Richtung MoH/TftC geht. Genau wie eine andere Serie, die von Sam Raimi ist, American Gothic. Aber ob ich je in nächster Zeit auch dazu kommen ist dann natürlich wieder die andere Frage 😀 Um Tales from the Darkside scheints ja erst mal nicht so schlimm zu sein, wenn ich nicht zum Schauen komme.

  2. So von den Konzepten her klingen die Folgen recht interessant. Krankt es an der Ausführung?
    Ansonsten kann ich natürlich mal wieder nichts zu sagen, aber das ist inzwischen nichts neues mehr.^^

    Wann gehts denn mit den Let´s Plays los? Hast du schon einen ungefähren Zeitraum?

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