Was bleibt… 2011

„Ein Jahresrückblick? Jetzt? Ist doch schon 2012, was letztes Jahr war interessiert doch keine Sau mehr!“ Nun ja, einerseits will ich hiermit dem allgemeinen Trend der Jahreszusammenfassungen Anfang Dezember entgegenwirken. Eigentlich sollte dieser Eintrag bereits gestern online sein, aber widrige Umstände zwangen mich zur Veröffentlichung heute. Ich hoffe, er findet dennoch Anklang. Schauen wir uns also an, was von 2011 geblieben ist. Aber zuvor: Ein frohes neues Jahr. Möge es besser sein, als das letzte.

Natürlich war der Großteil des Jahres von meinem Auslandssemester überlagert, welches auch mein persönliches Jahreshighlight darstelllt. Dessen bedingt ergibt sich auch teilweise meine diesjährige Wahl zum Film bzw. zur Serie des Jahres und natürlich den Song des Jahres. Doch der Reihe nach…

+ Song des Jahres 2011
> Man kann sich vorstellen, dass diese Kategorie wie keine andere von meinem Japanaufenthalt bzw. durch die Karaokeabende während dessen geprägt wurde. Auf diese Weise kam ich auch zu diesem wunderbaren Lied, das eigentlich schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Nichtsdestoweniger hat dieser Song unglaublich gerockt.
+ The Blue Hearts
> Linda Linda

+ Film / Serie des Jahres 2011
> Dieses Jahr bleibt es nicht bei Filmen in dieser Kategorie, denn ich kam tatsächlich dazu, dieses Jahr so viele Animeserien wie noch nie zu sehen. Dabei fällt die Auswahl nicht leicht, denn es gab tatsächlich einige Hochkaräter. Mononoke, Sayonara Zetsubô-sensei und meiner Meinung nach auch die zweite Staffel von Jigoku Shôjô (die dritte hatte mich nicht so vom Hocker gerissen). Aber überraschenderweise hat mich eine Serie in ihren Bann gezogen wie keine andere, weil sie einfach unglaublich schön und phantasievoll daher kam: Mushi-shi.

+ Spiel des Jahres 2011
> Wohl die Königskategorie dieses Blogs, wenn auch dieses Jahr etwas entschlackt, denn es gab nicht viele Spiele von diesem Jahr, die in meine Sammlung aufgenommen wurden. Und so fällt die engere Auswahl auf die üblichen Verdächtigen. Kirby und das magische Garn hat mich aufgrund seines putzigen Stils unglaublich begeistert, Ôkamiden wird aufgrund seiner wunderbaren Parodie auf das Genji monogatari ewig einen speziellen Platz in meinem Gedächtnis haben, aber im Grunde erschien mein Highlight mit The Legend of Zelda: Skyward Sword am Ende des Jahres. Hierzu muss gesagt werden, dass ich nicht die Gelegenheit hatte Xenoblade ausführlich zu spielen, seht es also erstmal ausgeklammert, irgendwann liefere ich eine Wertung nach.

Was hatte das Jahr sonst gebracht? Außer der Tatsache, dass mein Blog es seit Beginn auf WordPress vor 3 Jahren (ingesamt läuft er ja schon 4 Jahre) auf über 25.000 Klicks gebracht hat (wobei Klicks nicht mit Besuchern gleichzusetzen sind, was die Zahl wieder relativ nichtssagend macht), gab es natürlich das erste Mal Material für meine neue Kategorie „Abroad“, die mit Japan ihr erstes Zielland gefunden hat. Ich bin gespannt welche Länder im Laufe der Jahre noch hinzukommen werden. Seit aber versichert, dass es wieder viele Fotos zu bestaunen gibt, wenn es soweit ist. Dann habe ich am Postaweek 2011 teilgenommen, was nicht nur dazu führte, dass ich motivierter war und es auf stattliche 71 Beiträge schaffte, sondern auch zu Blogverlinkungen führte, die ihr in meiner aktualisierten Link Wall begutachten könnt. Ein Besuch der anderen Blogs lohnt sich!

Zuletzt mein Ausblick auf das neue Jahr, in dem ich zwar kein weiteres Mal an genannter WordPress-Aktion teilnehmen werde, aber dennoch versuche, meine Post-Frequenz einigermaßen hoch zu halten, sowie weitere Dinge auszubauen. Nachdem die Zock-Session 2011 das erste Mal mit Videos daherkam, könnt ihr in nicht allzuferner Zukunft durchaus mal mit einer Art Let’s Play bzw. Spielereviews rechnen. Dies und noch einige weitere Dinge habe ich für 2012 in Planung, allerdings möchte ich nicht zuviel verraten, sonst werde ich noch darauf festgenagelt.

Vor allem aber gilt der Dank euch, meinen Lesern. Ob ihr neu dabei seid oder schon seit Beginn an mitlest spielt keine Rolle. Ihr macht den Blog zu dem was er ist, ihr bestimmt, was interessant ist und was nicht. Mit euren Klicks und euren Comments beeinflusst ihr auch weiterhin zumindest ein wenig die Richtung des Blogs und stoßt mit ihnen interessante Diskussionen an. Dafür möchte ich herzlich danken. Und nun genießt das neubegonnene Jahr, es könnte schließlich das letzte sein

Ed: Besonderen Dank an Lordi, der mir einen (vorläufigen) Header zusammengebastelt hat.

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9 Kommentare zu „Was bleibt… 2011“

  1. Gib doch zu, dass du die Rückblicksache total vergessen hattest und nur wegen meinem Blog daran erinnert wurdest!
    Aber ja, ich finde Jahresrückblicke vor Ende des Jahres auch bescheuert.

    Wenn mir nochmal jemand mit der Weltuntergangsstory daherkommt, packe ich meinen Pazifismus in eine Kiste und hau demjenigen eine runter! D:

  2. Ein Jahresrückblick kann – je nach Gestaltungsart – total langweilig oder auch sehr interessant sein. Dem ersteren Typus gehören die meisten Rückblicke im Fernsehen an, denn irgendwelche verstorbenen Promis (die unverdienterweise geradezu in den Himmel gelobt werden), oder Betroffenheitsgelaber bezüglich des Todes eines Oppossums kann ich absolut nicht gebrauchen.

    Umso interessanter sind die Jahresrückblicke von Personen, die mich interessieren. 🙂

    Zu deinen Platzierungen kann ich nichts sagen. Ich habe weder Skyward Sword gespielt, noch habe ich je diese Serie gesehen. Und die Stimmung von Karaokeabenden mit diesem Song kann ich halt auch nicht nachvollziehen.

    Ich freue mich über deine Motivation und dem Drang, etwas neues auszuprobieren. Ich persönlich würde Reviews bevorzugen, aber du musst es natürlich selbst wissen.
    Ich bin auch auf weiteren Kram von dir gespannt.

  3. Ich fand Deine Japanberichte sehr spannend und bin auch gespannt auf deine InGame-Videos.

    Danke auch, dass Du in meinem Blog vorbeigeschaut hast. Jahresrückblick habe ich dieses Jahr gar keinen geschrieben. Obwohl sich bei mir 2011 doch einiges getan hat. Hihi
    Oh, gibt es ein postaweek2012 – habe ich noch gar nicht geschaut. Projekt 365 habe ich was gelesen, aber das ist mir zu beschränkt.

    1. Kein Problem, ich werde sicher auch in Zukunft regelmäßiger in deinem Blog vorbeischauen. Außerdem stehe ich eh noch in Bringschuld bezüglich meiner kleinen Erzählung… aber ich hoffe, dass ich auch mal dafür wieder Zeit und Muße finde.

  4. Rückblicke sind immer toll :3 Von Mushishi habe ich die Serie wie den Film vor Jahren ebenfalls gesehen und fand es wirklich sehr schön. Mononoke und Jigoku Shoujo (ich präferiere die erste Staffel, habe aber bisher die dritte allerdings immer noch nicht gesehen). Gerade Mononoke schlägt ja in eine ähnliche Kerbe, wenn auch der Stil viel poppiger ist.

    Okamiden steht schon länger auf meiner Einkaufsliste, da ich aber immer alles erst kaufe, wenn’s billig ist, kam es noch nicht dazu. Zumindest den Vorgänger fand ich damals sehr launig, hatte mir mehr Spaß gemacht, als ich je mit einem Zelda hatte, mit denen ich irgendwie einfach nicht klicke, weswegen auch Skyward Sword mir fern bleiben wird.

    1. Danke für deinen Comment, schön zu sehen, dass sich auch neue Leser hierherverirren.
      Mononoke find ich ehrlich gesagt atmosphärisch ganz anders als Jigoku Shôjô, von dem ich die erste Staffel ja bereits letztes Jahr erwähnt hatte. Die dritte Staffel wird halt relativ absurd, die Charaktere sind ziemlich flach… also mir hat die nicht so gut gefallen.

      Rechne mal damit, dass Ôkamiden nie billig wird. Es wird stagnieren und dann steigt der Preis, weil es nix mehr davon gibt. Insgesamt fand ich den Vorgänger übrigens sehr viel besser.

  5. Oh, da hat’s nen Wort oder zwei verschluckt xD Ich meinte, dass ich Mononoke und Jigoku Shoujo beide auch sehr schön fand. Und das Mononoke Mushishi nicht ganz unähnlich ist, nicht Jigoku Shoujo. Kann sich natürlich jetzt in meinem Gedächtnis etwas vermischen, ist ein paar Jahre her und ich habe damals mehrere Kurzgeschichten-Anthologien über Geister(-wesen) relativ nah beieinander geschaut. Beispielsweise auch Ayakashi: Japanese Classic Horror, in dem Mononoke seinen Ursprung fand.

  6. Linda!Linda!
    去年のカラオケはすごく楽しかった\(^o^)/

    ドイツでもカラオケに行ってる?

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