Willkommen im organisierten Chaos

Nachdem ich Freitag meine letzten Rechnungen bezahlt, Erledigungen abgeschlossen und mich von allen verabschiedet habe, wurde ich nochmal großzügig am Abend zum Essen eingeladen und bekam vom Mongolen zum Abschied einen Silberring geschenkt. Dann ließ ich Tsu hinter mir und es ging mit dem Nachtbus in Richtung Mega-Großstadt.

Die Fahrt selbst war lang, nicht besonders bequem und sorgte für unangenehme Rückenschmerzen, die mich noch im Laufe des nächsten Tages, zusammen mit meiner Müdigkeit durch Schlafmangel, beschäftigen sollten. Um kurz nach 6 erreichte ich dann mein Ziel, den Bahnhof von Tôkyô. Ab da ging es dann mit dem Zug weiter und ich war überrascht, wie einfach es ist sich in der Stadt zurecht zu finden. Die einzigen Schwierigkeiten hatte ich am Tôkyô Eki bei der Gleissuche, da man es offensichtlich nicht für nötig hält einen weiteren Linienplan hinter den Eingangsschranken auszuhängen. Ein Problem, das übrigens alle Bahnhöfe in Japan trifft, allerdings ist es hier etwas dramatischer da die Wege zu den einzelnen Gleisen – wo dann seltsamerweise Pläne für die entsprechend abfahrende Linie, aber eben nur die, aushängen – etwas länger sind.

Nach kurzem Laufweg an meinem Hotel angekommen, begutachtete ich das gebuchtes Zimmer und überlegte zunächst, ob ich mich in der Tür geirrt habe und selbige zur Besenkammer geöffnet hatte. Aber nein, der drei Jô (Tatami-Matten) große Raum sollte wirklich mein Zimmer für die nächste Woche sein. Zur Größenvorstellung: Ich kann wenn ich in der Mitte des Raumes stehe ohne meine Arme ganz ausstrecken zu müssen die beiden Wände links und rechts berühren, wenn ich die Matratze ausklappe, nimmt diese im Grunde 80% des Zimmers ein. Nun ja, ich will ja nur darin schlafen, nichts weiter, also was soll’s. Immerhin steht auf dem kleinen Regal neben der Tür ein Spind und ein Fernseher.

Viel Zeit hatte ich leider nicht, mich groß einzurichten. Ich nahm sodann eine Dusche und machte mich auf zur Tokyo Game Show – kurz: TGS. Dort hatte ich zunächst einen Termin bei Capcom, anschließend mischte ich mich jedoch unter die Besuchermassen und erlebte das Gewusel hautnah. Was ich sonst noch so da erlebte, werdet ihr in kürze auf Next-Gamer.de nachlesen können. Bis dahin habt Geduld und schonmal viel Spaß mit den Bildern.

Wer bisher gelesen und aufgepasst hat, weiß, dass darkIkarusEssence heute sein vierjähriges Bestehen feiert. Da ich allerdings derzeit noch mit Japankram ausgelastet bin, muss ich die Feierlichkeiten etwas verschieben. Aber: Keine Sorge, es wird nur für eine Woche sein, denn dann werde ich wieder zurück sein und es wird nochmal einen ordentlichen Blogeintrag zum Thema geben. Natürlich wie immer mit Gewinnspiel!

Zum Abschluss noch ein schönes Papercraft-Werk eines wahrhaften Künstlers. Link in Lebensgröße aus Papier! Sensationell! Mehr gibt’s auf seiner Seite auf deviant art.

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6 Kommentare zu “Willkommen im organisierten Chaos”

  1. Mehr hätte ich bei einem tokioter Hotel auch nicht erwartet… 😉

    Und natürlich alles Gute zum Jubiläum, welches ich wohl verpasst hätte, da ich sowas nie im Kopf behalten kann (bin schon froh darüber, mein eigenes Geburtsdatum zu kennen).

  2. 東京は、三重と比べるとすごく人が多いでしょ?宿舎の場所はどこかな?東京は物価が高いから狭いのはしかたないね。。。
    ゲームショウは楽しかった?鎌倉も楽しんでね!

  3. Danke lieber Finsterlord. Ich hoffe doch, dass du dann nächste Woche genauso begeistert bei dem Gewinnspiel mitmachst. =)

    勿論人が多い。特に東京駅であんまり動けない。^^
    値段は確かにもっと高い。ちょっとお金に気をつけなきゃ。
    今日の鎌倉の日帰り旅行は本当に楽しかったのに、金田さんは足が痛かった。

  4. Von mir auch alles Gute zum Jubiläum! Gab´s Kuchen?

    Oh, und bevor ich´s vergesse: Wann hast du eigentlich Geburtstag?

    Ich habe mich schon öfters an Papercraft versucht. Natürlich sehr viel kleiner und nach einer bereits bestehenden Anleitung. Momentan habe ich einen Lucas, Sonnkern und Piepi hier rumstehen. Fehlt nur noch Toon-Link und ich kann beruhigt Karies kriegen. Hier mal ein Bild zu einer der Modelle: http://www.playfc.com/www2/bbs/attachments/month_0909/09091709102465735a6268a1cd.jpg

    Wie ist die TGS im Vergleich zur gamescom eigentlich?

    1. Hmmm… scheint ja nicht so der Bringer gewesen zu sein. Aber immerhin hast du diese Messe mal miterleben können.^^
      Ist besser, als sich für den Rest des Lebens Gedanken über das Verpassen von Chancen nachzudenken.

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