Ein anderes Land, ein neuer Gegner…

Ich wurde gestern mal wieder heimtückischst attackiert. Ich dachte bislang, mein ewiger Erzfeind seien Schnaken, Moskitos bzw. Stechmücken, doch ich habe mich getäuscht. Denn zumindest in diesem Land gelten andere Regeln. Etwas unfassbar böses hatte mich am gestrigen Abend geschädigt. Es war der zweite Angriff dieser Biester seit ich hier ankam. Und ich denke, es wird nicht der letzte gewesen sein. Wovon ich spreche? Seht selbst!

Ok, das Vieh, dass mir gestern, als ich friedlich abends am Laptop saß, unbemerkt ins Hosenbein gekrabbelt ist und auf Höhe meiner Wade zugebissen hat, war natürlich etwas kleiner. Dennoch ist es bemerkenswert, welche Schmerzen diese unscheinbaren Wesen bereiten können. Es dauert zwar nur circa 10 Minuten, bis der Schmerz verfliegt, aber in diesen fühlt es sich an, als würden zigtausend feine, glühende Nadeln in einen hinheingestochen. Dieser Schmerz betrifft nicht nur die Bissstelle, sondern strahlt großräumig in die betroffene Extremität aus.

Zuletzt wurde ich vor etwa einem Monat von einem Hundertfüßer in den Rücken gebissen, als ich Abends draußen stand. Ich hatte damals mein T-Shirt ausgeschüttelt und er entkam, und ich war mir bis zum gestrigen Tage nicht sicher, ob es wirklich ein Mukade – wie sie hier genannt werden – war, denn ich konnte ihn in der Dunkelheit nicht mehr ausmachen. Doch nach dem Gefühl des Bisses gestern nach zu urteilen, war es auch damals wohl eines dieser kleinen Monster.
Das andere Problem ist: Sie sind hart zu töten! Gestern habe ich erstmal einen Feuerlöscher auf dem Vieh plaziert, woraufhin es leicht geplättet war, aber nicht tot. Der dicke Chinese aus dem Zimmer nebenan ist danach mehrfach draufgetreten… und es lebte immer noch. Am Ende hat das Insekten-Eisspray geholfen, dass im Flur unten stand. Bis dahin war es aber ein harter Kampf. Normalerweise töte ich keine Tiere, solange sie mich nur in Ruhe lassen, wie auch ich sie in Ruhe lasse.

Hier noch ein Video, das die übliche, hier anzutreffende Größe – von der großen Version habe ich allerdings auch schon eines über den Campus laufen sehen – zeigt, inklusive netter Infos des Kommentators.

Advertisements

5 Kommentare zu “Ein anderes Land, ein neuer Gegner…”

  1. Aus dem Grund immer schön das Insektengitter vor einer offenen Balkontür haben.
    Die Viecher sind ziemlich nützlich, denn sie fressen die Kakerlaken. Hilft leider nicht viel, wenn sie einem im Hosenbein stecken. Jedoch kannst Du Dir sicher sein, dass Du mein vollstes Mitgefühl hast für Deine Racheglüste. Das Viehzeug, das einem in Japan teilweise um die Ohren fliegt und kriecht, ist manchmal wirklich nur sehr schwer zu tolerieren ^^‘

  2. Ich möchte nicht in der Nähe sein, wenn’s bei dir mal brennen sollte…

    Zur Sicherheit habe ich mir mittlerweile Kartons auf die Türschwelle geklebt und hoffe, dass da jetzt keiner mehr durchkommt. Wobei ich die handtellergroße Wolfsspinne von neulich ganz putzig fand. Die war auch viel scheuer und ist gleich abgehauen, im Gegensatz zu den oben erwähnten aggressiven Viechern…

Eure Meinung? Schreibt's in den Commentsbereich!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s