Obligatorisches Update

Nur zur Info: Ich lebe… noch!

Es fällt mir normalerweise leicht, einen neuen Blogeintrag zu schreiben. Erst recht, wenn man sich in einem fremden Land aufhält und eigentlich täglich neue Erfahrungen sammeln müsste. Doch es ist wie es ist und die letzte Woche (nachdem ich aus Kyôto zurück war selbstverständlich) ist nichts weiter passiert. Bisschen eingekauft, ein wenig gefaulenzt. Da mal Abends weggeganen. Über’s Wochenende krank geworden und bis heute geblieben. Ja, ich hab mir ne schöne Erkältung eingefangen, was vor allem daran liegt, dass es hier im Zimmer unerträglich warm wird, da die Sonne den ganzen Tag schön draufknallt. Rollläden besitzen diese Fenster nicht. Sobald man dann auf die Idee kommt, die Klimaanlage anzustellen, wird es aber recht schnell empfindlich kalt… ein Teufelskreis.

Nun ja, jetzt sitze, liege und tippe ich hier, erbreche mit jedem Huster gefühlt ein Blatt Sandpapier und versuche mit Kamille dem entgegenzuwirken. Auch war ich seit zwei Tagen nicht mehr im Unterricht. Da ich hier auch noch mit Medis versorgt bin, vermied ich es bislang zum Arzt zu gehen. Schon allein, weil das ganze nen ganzen Zacken teurer ist als in Deutschland – trotz Versicherung.

Tja, was bleibt mir da interessantes zu schreiben, außer meine Pläne für die nächsten Monate:
Ende des selbigen geht’s nämlich voraussichtlich nach Iga, ins Ninja-Dorf. Ich freu mich schon wie ein Schnitzel und hoffe, dass ich als würdiger Schattenläufer zurückkehre.
Weitere Orte, die ich im Laufe der Zeit irgendwann besuchen werde, wären Ise, wo ich mich schon auf den berühmten Ise-jingû freue und auf den Spuren des Ise monogatari wandle.
Dann natürlich in die größte Stadt der Kansai-Region: Ôsaka. Gegen Tôkyô wird die Stadt zwar noch ziemlich abstinken, was Mächtigkeit angeht. Dennoch werde ich hier schonmal einen kleinen Großstadtvorgeschmack erhalten und die Möglichkeiten ausnutzen, die ich hier nicht habe.
Wie kürzlich erwähnt, wäre Uji sicher noch eine Reise wert. Allein aufgrund von Matcha in allen Variationen. Ansonsten ist es aber auch ein geschichtsträchtiger Ort und spielt eine zentrale Rolle im Genji monogatari.
Zuletzt bliebe dann noch Hiroshima mit kleinem Abstecher nach Miyajima. Allerdings wäre das zu weit für einen Tagesausflug, das heißt, ich müsste dort irgendwo unterkommen und ob das noch alles im finanziellen Rahmen sein wird, ist fraglich. Daher: Rechnet nicht damit, aber freut euch, wenn ich davon doch berichten sollte.

Am Ende wartet dann noch Tôkyô auf mich und ich freue mich jetzt schon aus mehreren Gründen darauf:
1. TGS
2. habe ich kürzlich einen netten Japaner kennengelernt, der anbot, mir die Stadt zu zeigen.
3. Wenn man schonmal in Japan ist, sollte man auch die Gelegenheit ergreifen, sich die Hauptstadt anzusehen.

Tja… das war’s auch schon für dieses Mal. Ich schreibe wieder, sobald es was Neues gibt oder mir zumindest ein vernünftiges Thema einfällt. Bis bald.

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2 Kommentare zu „Obligatorisches Update“

  1. Ah, die Teufelei der Airkons…. meistens empfiehlt es sich auch, das ganze Teil mal sauber zu machen von Innen (kann leider sehr „ergiebig“ sein). Normalerweise reicht aber eine normale Zimmertemperatur-Einstellung und die Vollautomatik aus, dass das Immunsystem nur schwach belastet wird.

    Viel Spaß in Iga! Die Ninja-Show dort ist nicht so der Event, aber das Museum und das Museum der Stadt sind sehr informativ. Und vergiß in Osaka Nippon Bashi, alias DenDen Town nicht. Alf schwärmt von dem Viertel. Er meint, dass es besser sei als Akiba.

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