Vomit Language

Es sind nur ein paar Tage um, doch ich kann schon wieder ein wenig schreiben. Und diesmal gibt’s auch wieder was zu sehen (und wer will, auch was zu hören). Zunächst einmal das wichtigste: Geburtstagskinder. Nachträglich möchte ich heute nämlich Constantin gratulieren. Ansonsten gibt es aber auch noch zwei Leute, die heute beziehungsweise morgen Geburtstag haben. In diesem Sinne: 御誕生日おめでとう御座います an meine Oma und Elli. Feiert schön, trinkt nicht so viel und lasst euch keinen Blödsinn schenken.

Danach zum Zweitwichtigsten: Ein paar neue Fotos (wenn auch nicht viele). Dôzo.

Weitere Bilder gibt es sicher nächste Woche, da ich am Sonntag voraussichtlich nach Nara fahre. Und nächsten Dienstag zum Start der Golden Week geht’s nach Kyôto.

Wie ihr auf den letzten Fotos gesehen habt, besitze ich nun ein neues Haustier – zumindest vorrübergehend. Ich fand das Vieh auf dem Flur des Wohnheims rumliegen und habe es erstmal vor Zerquetschen, Gegessen werden und dem Tod durch Ertrinken im strömenden Regen draußen bewahrt. Ein paar Blätter und Insekten in das kleine Terrarium, das ich hier im Lagerraum fand und das Reptil dürfte versorgt sein. Laut meiner Recherche müsste es sich um diese Art handeln. Ob der Gecko allerdings seitdem etwas gegessen hat, kann ich nicht sagen. Zwei Schnecken und zwei Kellerasseln tat ich Anfangs in das Plastikteil. Derzeit finde ich nur noch eine Assel neben den Schnecken, was allerdings auch daran liegen könnte, das die eine getürmt ist, denn ich hatte sie schon einmal an der Flucht durch die Luftschlitze im Deckel gehindert. Was auch immer: Heute ist schönes Wetter, die Pfützen sind getrocknet, ich werde den Gecko zusammen mit den Überlebenden wieder aussetzen.

Bevor ich mit ein paar Karaoke-Songs, die wir im Laufe unserer Sessions hier immer und immer wieder sangen und sich mittlerweile in unseren Temporallappen eingeätzt haben, abschließe, gibt es die üblichen Kurzgedanken zu meinem Aufenthalt:
> Japaner haben kein gescheites Papier. Das Klopapier muss man mindestens dreimal wickeln, damit es überhaupt verwendbar ist, durch eine komplette Packung Taschentücher – die im Übrigen bei jeder Gelegenheit hier zusammen mit einem Inlay-Werbeflyer gratis verteilt werden – kann man immer noch durchniesen.
> Ich finde das Waschbecken auf dem Spülkasten unglaublich praktisch. Auf die Weise kann man nach dem Toilettengang die Händewaschen und spart weiteres Wasser, da es nach Reinigung der Hände als Spülwasser für das nächste Mal dient. Warum gibt es sowas in Deutschland nicht?
> Invader Zim wäre vollständig gesehen. Danke nochmal an Elli-chan.
> Mittlerweile wechsel ich nur noch zwischen 5-6 Gerichten, zumal es in der Mensa auch wirklich immer die gleiche Auswahl gibt. Dafür schmeckt es aber gut.
> Ich liebe Matcha! Ob als Softeis als Getränk oder als Creme gefüllt in Oreo-Röllchen (welche ich übrigens ebenfalls unglaublich gut finde). Vielleicht sollte ich im Laufe meiner Zeit hier auch mal einen Abstecher nach Uji machen, schließlich ist die Stadt für den grünen Pulvertee berühmt.
> Das großangekündigte Erdbebentraining war irgendwie überflüssig. Eine Infoveranstaltung für Dinge, die man auch eh bereits in der Notfallbroschüre gelesen hat. Wenigstens durften wir mal nen Feuerlöscher ausprobieren.

Zum Schluss jetzt noch die Karaoke-Songs, die ich nicht mehr aus dem Gedächtnis verbannen kann:

http://www.veoh.com/static/swf/webplayer/WebPlayer.swf?version=v5.6.0.1091&permalinkId=v5449178G4MqyWN&player=videodetailsembedded&videoAutoPlay=0&id=anonymous
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6 Kommentare zu „Vomit Language“

  1. Hallu :3
    Also erstmal ein großes Sorrü, dass ich hier in den letzten Monaten nicht mehr reingeschaut habe! Hab jetzt wenigstens die letzten Beiträge mal überflogen…
    Scheinst ja mittlerweile gute angekommen zu sein 🙂
    Wünsche dir jedenfalls (nochmals) alles Gute für die kommenden Monate.

    Bei uns ist der Sommer schon fast da, war schon ein paar mal im Schwimmbad (will endlich mal ein wenig besser schwimmen können… also, zumindest besser als gar nicht).

  2. Bill?

    Lucky Star hab ich noch nicht zu Ende gesehen. Es ist unglaublich ermüdent und, so lustig es ist, es passiert in der ganzen Serie eigentlich nichts Spannendes.

  3. Bill ist die Echse aus Alice im Wunderland (OK, OK ich mag Alice im Wunderland nicht, aber daran musste ich jetzt denken).

    Sag mal, hast du schon dich wegen Mother erkundigt oder noch gar nicht dran gedacht?^^

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