The Endlight – Prolog

Schneller als erwartet bekam ich Post in meinen Briefkasten. Tatsächlich hat sich eine arme Seele daran gemacht, mein Projekt zu unterstützen. Wer es war und was genau diese Person schrieb, werde ich Ende der Woche an dieser Stelle veröffentlichen. Damit allerdings der Einstieg in die Geschichte klappt, gibt’s hier den Prolog zur Rahmenhandlung mitsamt dem Aufruf, mich auch weiterhin zu unterstützen. 32 Kapitel sollen es am Ende werden und ihr könntet eines davon selbst verfassen und so zum Gesamtwerk beitragen. Was genau dafür beachtet werden sollte könnt ihr an dieser Stelle nachlesen. Und nun viel Vergnügen mit einem kurzen Stückchen Text.

30. November 20XX, Meteobs Center, Kalifornien, 23:05 Uhr
„Bittesehr. Dein Kaffee, Rachel.“
Ein Mann, etwa 30 Jahre mit blonden Haaren in sorgfältigst gebügeltem Hemd, stellte mit breitem Grinsen eine Tasse auf den Schreibtisch einer jungen Frau mit langem, schwarzem Haar. Sie schaute mit strengem Blick durch ihre Brille auf den vor ihr befindlichen Bildschirm. Den Mann keines Blickes würdigend, sagte sie nur lässig:
„Rutsch nicht auf deiner Schleimspur aus, Grey.“
Schnell verzog sich das Grinsen des Mannes und er verschwand so schnell er konnte an seinen Schreibtisch.
„Sie ist schon heiß, nicht wahr?“, sagte einer seiner Kollegen der plötzlich neben ihm stand.
„Ja, aber sie ist immer derart grausam zu mir… Warum, Peter? Was mache ich falsch? Benutze ich das falsche Deo?“
„Daran liegt es sicher nicht… Rachel ist eben eine der… sagen wir mal schwierigeren Frauen.“
Grey fand es seltsam, wie Peter das Wort schwieriger betonte, aber ging nicht weiter darauf ein.
„Und? Hast du schon die Daten für deine Präsentation morgen früh bereit?“, stichelte Peter.
„Hast du nicht zu arbeiten?“, gab Grey genervt zurück.
„Schon gut, kein Grund pampig zu werden…“
Peter begab sich zu seinem Schreibtisch in einer anderen Ecke des Raums.
Grey saß eine Weile da und hielt sich den Kopf. Seine Präsentation… die hatte er ganz vergessen. Sie war fast fertig, aber kurz vor Schluss überkam ihn eine Schreibblockade. Am nächsten Tag um zehn war der Vortrag.
Die Stunden verstrichen und Grey wurde immer müder, er hatte mittlerweile große Mühe, selbst die einfachsten Worte auf Anhieb richtig zu tippen. Irgendwann legte er seinen Kopf für einen Moment auf den Schreibtisch und es dauerte nicht mehr lange, bis ihn der Schlaf übermannte.

„Aufwachen…“ „Hey, wach auf!“
Eine bekannte Stimme weckte Grey aus seinem Schlummer.
„Was… wie… Hi Rachel!“, gähnte er.
„Na? Gut geschlafen? Ach übrigens: Es ist bereits halb zehn. Hattest du nicht in einer halben Stunde eine Präsentation oder sowas…?“
„Was? Aaaah!“
Hastig packte er seine Sachen in die Tasche, Rachel war unterdessen wieder an ihren Arbeitsplatz gegangen. Dann fiel Greys Blick auf den Monitor.
„Was zum…? Was sind das für Daten?“
Er blickte wie gebannt auf den Bildschirm. Entsetzt, aber fasziniert…
„Wenn diese Daten stimmen, dann… das kann doch nicht sein?“
Er aktualisierte die Seite, wieder und wieder und konnte es immernoch nicht glauben.
„Es ist wohl so vorherbestimmt…“
Er druckte die Seite aus und fuhr seinen Computer in den Stand by-Modus. Dann nahm er seine Tasche und verschwand in Richtung des Präsentationsraums.
„Noch 32 Tage…“

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4 Kommentare zu “The Endlight – Prolog”

  1. Na aber hallo, da musst du dich wohl ranhalten, Grey, wenn du noch mit Rachel zusammenkommen willst! Die Uhr tickt!

    Sowas ähnliches ist mir ja auch schon passiert, bin am PC eingepennt, Kopf auf der Tastatur, unbeabsichtigt irgendwelche Tasten gedrückt und schwupps! war ich mit einem Pentagon-Rechner verbunden… Wobei es im Nachhinein vielleicht doch nicht so ratsam war, die dort gefundenen Daten an Assange weiterzuleiten, der arme Kerl!

  2. Ich werd mich schon noch ransetzen und was zu Papier (bzw. Rechner) bringen. Is grad aber schlecht zeitlich wegen Umzug und so.

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