Masters of Horror: Pick Me Up, Imprint, Dance of the Dead

Alle, die es nicht interessiert, seid beruhigt, denn es ist der letzte Teil der Serie. Diesmal behandle ich die Filme von Larry Cohen, Takashi Miike und Tobe Hooper. Also seid gespannt, oder lasst es bleiben. Nächsten Monat gibt’s wieder ein völlig neues Programm.

Eine Busreise endete abrupt, als der Bus einen Platten bekommt. Doch was tun, wenn man mitten im Nirgendwo ist und die nächste Stadt weit weg? Die  Mitfahrer haben alle eine andere Antwort darauf: Während die einen eine Mitfahrgelegenheit bei einem Trucker in Anspruch nehmen, geht ein weiterer Fahrgast zu Fuß weiter und wieder andere bleiben am Bus zurück, da man den Truckern ja nicht über den Weg trauen kann. Sie sollten nicht ganz unrecht haben…

Pick me Up ist an und für sich recht spannend gestaltet und mit tiefschwarzen Humor ausgestattet. Es erschrickt einen fast, wie amüsant die beiden Killer sich gegenseitig konkurrieren. Leider trübt das vorhersehbare Ende das Gesamtergebnis ein wenig, dennoch ein guter Film. > 8/10

Als einziger japanischer Film geht Imprint ins Rennen. Es geht um den Amerikaner Christopher, der nach Japan zurückkehrt, um Komomo, eine Hure, in der er sich verliebt hatte, aus „ihrer Hölle zu befreien“ und sie mit über den großen Teich zu nehmen. Doch als er am Freudenhaus ankommt, in dem er sein Mädchen vermutet, ist von ihr nichts zu sehen. Da das Boot die Insel erst am nächsten Tag wieder verlässt, verbringt er die Nacht in Gesellschaft einer Geisha, die ihm erzählt, dass Komomo bereits verstorben ist. Daraufhin gibt sich Christopher dem Sake hin und als er kurz vorm Einschlafen war, bittet er das Mädchen, ihm eine Geschichte zu erzählen. Dem Gefallen kommt sie nach, indem sie über ihre eigene, traurige Vergangenheit berichtet.

Imprint ist harter Tobak. Die ganze Geschichte mit all ihren bizarren Elemten wirkt doch eindrücklich auf den Zuschauer. Ihr Übriges tut auch die teilweise heftige Gewaltdarstellung, die in der deutschen Version allerdings stark gekürzt wurde. Definitiv ein sehr guter Film für alle, die mit dem Genre etwas anfangen können. > 10/10

Die Welt befindet sich im Chaos als Blizz, eine biologische Waffe zum Einsatz kommt. Die Straßen werden seitdem von Gewalt bestimmt. Und auch neue Unterhaltungsformen sind entstanden. In der Untergrundbar Doom Room vergnügt man sich neuerdings mit dem „Tanz der Toten“…

Die letzte Episode ist, um es kurz zu machen, schwach. So interessant die Geschichte anfängt, so belangenloser wird sie als es zum Kern des Films kommt. Da hilft auch der Auftritt von Nightmare-Star Robert Englund nichts. Tragisch, denn aus dem Setting hätte man wesentlich mehr machen können, und normalerweise liebe ich Endzeitsettings. > 4/10

Advertisements

2 Kommentare zu „Masters of Horror: Pick Me Up, Imprint, Dance of the Dead“

  1. Pick Me Up hat einen interessanten Aufbau, da wir ja zwei Killern folgen. Zudem sind die beiden irgendwie unglaublich witzig, gerade sobald sie dann aufeinander treffen. Die Folge macht einem die Opfer dann ja auch bewusst unsympathisch, damit wir es ok finden, wenn sie von den beiden Witzbolden umgelegt werden ;P Imprint habe ich bewusst nur Cut gesehen, derb zumindest in der Thematik ist die Folge ja auch ohne Gewaltspitzen. Typsiches Alt-Miiksches Grotesk-Karussel. Und Dance of the Dead ist die schlechteste Folge der Serie, eindeutig.

    1. Wenn du dich irgendwann überwinden kannst, solltest du dir auch mal die Uncut-Version von Imprint antun. Auch ich, der zuvor den Cut schon mehrfach gesehen hatte wurde von der Gnadenlosigkeit der Uncut durchgerüttelt, auch wenn es nur wenige Minuten sind…

Eure Meinung? Schreibt's in den Commentsbereich!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s