Masters of Horror: Cigarette Burns

Ich entschuldige mich für die Verspätung. Ab heute startet meine Review-Reihe zur Kurzfilm-Serie Masters of Horror. 13 bekannte Horrorfilm-Regisseure haben jeweils eine Episode – einen Film von nicht ganz einer Stunde – zu einem Gesamtwerk beigetragen, dem 2 weitere Staffeln folgten. Ich werde euch zunächst die erste Staffel präsentieren, Episode für Episode. Horrorfans aufgepasst!

John Carpenter: Cigarette Burns

Kirby Sweetman, Besitzer eines Kinos und erste Anlaufstelle für Filmsammler, wenn es um das Aufspüren seltener Filme geht, bekommt einen neuen Auftrag. Er soll den legendär-berüchtigten Film „La Fin Absolue du Monde“ von Hans Backovic aufspüren. Laut Gerüchten soll der Film nur ein einziges Mal vorgeführt worden sein und unter den Zuschauern ein Blutbad angerichtet haben. Im Verlauf seiner Nachforschungen muss Sweetman erfahren, dass ihn die Suche nach dem Film selbst in größte Gefahr bringt, nicht nur durch die Menschen, die etwas über den Film wissen, sondern auch über den Film selbst. Immer mehr verfällt er seiner Gier nach ihm und der Sehnsucht nach Erlösung von den Sünden der Vergangenheit.

Cigarette Burns ist ein sehr düster aufgezogenes Werk von John Carpenter. Ich war hin und hergerissen: Einerseits ist die Story in ihrer anfänglichen Präsentation recht einfältig und irgendwann geht einem die erwähnung des Titels „La Fin Absolue du Monde“ auf die Nerven, doch weiterschauen lohnt sich denn mit welcher Selbstverständlich- und Eindrücklichkeit die Brutalität präsentiert wird, ohne dabei plump zu wirken ist schon eine Meisterleitung. Ich war vor allem von der Grundstimmung des Films in den Bann gezogen, auch wenn der eigentliche Film im Film nicht derart schlimm war, wie man es sich die ganze Zeit ausmalt. In jedem Fall ein gelungener Auftakt zur Horrorreihe. > 9/10

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Ein Kommentar zu “Masters of Horror: Cigarette Burns”

  1. Ich glaub beim Film-im-Film-Titel hätte es echt geholfen, wenn der weniger… prätentiös geklungen hätte. Und nicht ständig unterschiedliche ausgesprochen würde, je nach Nationalität des Schauspielers. So geht es einem tatsächlich etwas auf den Keks, dass der im 5-Minuten-Takt fällt und sofort die gesamte Umgebung erschrocken still da steht, als hätte der Aussprecher gerade eine Sturzgeburt gehabt 😀 Aber ansonsten fand ich den Film wirklich klasse, so richtig schön klassischer und gut umgesetzter Horror.

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