West in Space

Gestern und Vorgestern war es nach längerer Zeit wieder soweit und ich hatte meine Komilitonen wieder zum Extrem-Glotz eingeladen. Nachdem das letzte Mal alle vier staffeln Lexx geguckt wurden, schauten wir dieses Mal gleich zwei Serien.

Die erste dürfte einigen ein Begriff sein, viele kennen allerdings nur den Film, der die Serie abschließt. Es geht um Firefly. Da das Teil aus allen Ecken und Enden gehypt wurde, beschloss ich es mir recht günstig aus UK zu besorgen und los ging’s. Es war echt interessant, eine Mischung aus Wild West und Sci-Fi, aber leider mit recht belangloser Story und viel Soap…  Naja, den Mädels gefiels… Wahrscheinlich wäre die Story noch wesentlich tiefgründiger und spannender geworden, wenn die Serie nicht abgesetzt worden wäre damals.

Jedenfalls folgte einige Jahre später ein Film, der die Geschichte abschließt und ich muss sagen, zu einem würdigen Abschluss brachte: Serenity. Für alle, die ihn noch nicht gesehen haben, meine Empfehlung! Das Tolle: Man kann ihn komplett ohne Vorkenntnisse aus der Serie gucken, jedoch ist man mit den einzelnen Charakteren dann nicht so vertraut. Trotzdem gefällt der Stil mit etwas mehr Action und spannender Story.

Danach folgte die nächste Serie, die settingtechnisch ähnlich lag: Cowboy Bebop. Eine wirklich großartige Anime-Serie, meiner Meinung nach die Beste. Die perfekte Mischung aus Comedy, Drama, Coolness und Atmosphäre. Wer es noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt nachholen, allerdings empfehle ich, nachdem ich beide Versionen gesehen habe, doch die deutschen Sprecher. Insbesondere Fayes japanische Stimme klingt furchtbar quietschig.

Das war’s dann für dieses Mal. Ich hoffe, ich konnte euch für die ein oder andere Serie begeistern, ansehen lohnt sich auf jeden Fall in beiden Fällen, je nachdem was einem mehr liegt. Bis zum nächsten Mal. See you, space cowboy…

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6 Kommentare zu „West in Space“

  1. Also ich habe Cowboy Bebop zum ersten Mal noch vor gar nicht so langer Zeit gesehen (Nein ich habe es nicht ein weiteres Mal gesehen) und fand es ziemlich gut.^^

  2. Firefly, ich erinnere mich mit Schrecken an diese Serie..
    Mit jeder neuen Szene kam ein neues Modeverbrechen ans Licht, die Nanny ist dagegen noch harmlos. *g*

    Bei einem Dauerglotz-Wettbewerb könnte ich wohl nie mitmachen, ich krieg immer so schnell Kopfschmerzen. Man kann halt nicht alles haben. 🙂

  3. Ich mag Serien von Joss Whedon und die soapigen Untertöne, die sie fast immer haben 😀 Schon Buffy hab ich als Teenie gern gesehen und selbst sein hit-and-miss-igste Serie Dollhouse gefiel mir insgesamt. Irgendwie kommen mir seine Serien häufig vom Konzept her ziemlich nach Anime tönend vor. Firefly auf jeden Fall mochte ich recht gern, hät gern gewusst, wie es weiter geht. Serenity klärt ja ein paar Sachen, aber da man sich da die Option für Sequels offen gelassen hatte, ja dann doch nicht alles.

    Cowboy Bebop ist natürlich einfach nur totale Coolness. Ich glaub es gibt so gut wie keinen, der die Serie nicht mag.

      1. *shrug* Angeblich hat sich Whedon die Option immer offen gelassen, mehr aus dem Universum zu erzählen. Was mich selbst gewundert hat, immerhin ist Serenity nicht gerade zimperlich mit den Charakteren umgegangen.

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