Stress und schlechtes Fernsehen

Ja genau, ich nerve mal wieder mit was Neuem von mir. Besser gesagt: Business as usual. Ich bin immer noch im Dauerstress und freue mich schon unglaublich wenn die Woche rum ist und ich endlich das Ergebnis des Bewerbungsschreibens bekomme. Japan: ja oder nein? Ihr werdet es bald erfahren…

Bis dahin gibt’s allerdings erstmal gewohnte Kost. Ich habe dieses Wochenende bei einer Kommilitonin von mir gelernt. War ganz gut so, allein hätte ich vermutlich eh die Zeit mit Dösen verbracht. Egal, jedenfalls haben wir in den Lernpausen ein wenig TV geguckt, was für mich schon eine kleine Sensation war, denn ich habe seit ich in meine eigene Bude gezogen bin kein TV-Programm mehr (trotzdem will die GEZ Geld für meinen PC, diese §%$&“@#lunde) und seit heute weiß ich wieder, warum ich es nicht vermisst habe. Bei Serien wie Anna und die Liebe (kurz AudL) dreht sich einem der Magen um. Ich habe billigste Filmproduktionen und Fanstuff gesehen bei dem schon im Ansatz mehr schauspielerisches Talent steckte als eine Jeanette Biedermann sich jemals aneignen wird. Es war nicht mal schlecht-lustig, es war einfach nur schlecht-schlecht.
Weiter ging’s dann mit Popstars, was tatsächlich lustig war. Allein schon aus dem Grund, weil das Gewinnerduett nun den geistig anspruchsvollen Namen „Some & Any“ tragen darf. Da waren mal echte Spaßvögel am Werk…
Zuletzt muste ich noch ertragen, wie auf einem Musiksender, dessen Name an dieser Stelle besser unerwähnt bleibt, mal wieder, Last Christmas in den Charts präsentiert wurde. Es ist mir jedes Jahr auf’s Neue unbegreiflich wie sich ein Mensch mit gesundem Verstand sich sowas zulegen kann… dann allerdings denke ich an das Fernsehprogramm und dessen Einschaltquoten zurück und mir wird alles klar…

Fazit: Ich hätte all diese Dinge nicht mal geguckt, wenn ich noch eine Glotze gehabt hätte, trotzdem ist es unglaublich, wie tief die Abgründe des deutschen TVs reichen. Wenn ich es nicht geahnt hätte, wäre ich vielleicht traumatisiert, so ist es aber einfach nur beeindruckend, wieviel Gülle die deutschen Rundfunkanstalten über ihren Zuschauern ausleeren und diese das offensichtlich auch noch fressen. So bleibt meine schlussendliche Empfehlung: Abschalten!

P.S.: Die neuen South Park-Folgen werden auch immer bescheidener.

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5 Kommentare zu “Stress und schlechtes Fernsehen”

  1. Ich seh auch nur noch ganz selten fern. Ich muss dir da zustimmen, die meisten (fast alle, obwohl eher alle) bestehen nur noch aus Mist. Das einzige was ich noch sehe ist Gilmore Girls – sie können mit ihren intelligenten Humor überzeugen. Auch ein Graus neben den genannten sind: Bauer sucht Frau, Super Nanny, mieten.kaufen.wohnen, die x-te Tenenovela, Mitten im Leben…. Ich könnte die Liste ewig weiterführen.

    Last Christmas ist für mich das nervigste (aber nicht meistgehasste) Lied überhaupt! Ich kann es schon beim ersten Mal nicht mehr hören.

  2. Hier läuft viel zu oft die Flimmerkiste. Aber man wird mit der zeit resistent dagegen…

    Ich persönlich meinerseits kann ja nicht verstehen, was so viele Leute gegen Last Christmas haben. Das kommt mir immer so vor wie der Tokio Hotel-Hass. Ist für mich unbegreiflich, was manche für Probleme haben. *shrug*

  3. naja last christmas gehört momentan auf platz eins der meist gehassten und nervigsten songs auf der ganzen welt XD die spielen da snur noch weil sich einige leute ah jetzt ärgern wir die menschheit nocheinmal XD

  4. Meinereiner schaut auch nicht mehr so viel fernsehen wie früher. Aber in letzter Zeot habe ich “ The Big Bang Theorie“ für mich entdeckt. Finde ich iwie lustig.

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