The good ones and the bad ones…

Es gibt so manche Tage, die will man am liebsten vergessen, nicht zu verwechseln mit den Tagen, an denen man sich am liebsten vergessen würde. Heute war wieder mal einer dieser Tage… also einer der ersten Kategorie.
Ich musste feststellen, dass Menschen, die schon am Bodensatz meiner Sympathie kratzen, es schaffen, sich noch darunter zu buddeln. Konkret geht es um meinen Sozialpsychologie-Prof und seine eingestellte, studentische Hilfskraft. Da ich Distanz bewahren will, nennen wir sie einfach mal Sinned. 😉

Mein Prof ist etwas seltsam, hat einige Tiks, unter denen er wohl beträchtlich leidet, so sieht es zumindest aus, denn ich leide mit, wenn er sich alle zehn Sekunden die Nase reibt, alle fünfzehn Sekunden den Mund verzieht und alle fünf Sekunden zwischen den Sätzen einen undefinierbaren, kurzen „uh“ laut ausstößt, aber scheint mir ansonsten kompetent. Mir würde diese Person ja Leid tun, hätte sie nicht am Ende einer Vorlesung auf eine Frage meinerseits geantwortet, dass man zu Fragen nach der Vorlesung grundsätzlich nicht mehr zur Verfügung steht, dafür sei Den… ich meine Sinned zuständig.
Der wiederum ist etwas, dass ich nicht beschreiben kann, ohne in Fäkalsprache auszuarten. Er sieht aus, wie ein Informatiknerd, also zumindest das klassische Klischeeprofil davon, grinst meistens ziemlich blöde und das Wort Hilfe in Hilfskraft, bezieht sich nur auf den Prof. Denn er ist anscheinend nur dafür da, seine Kommilitonen, die einige  Semester unter ihm sind zu schikanieren. Dies musste ich recht früh feststellen, als es zum E-Mail-Verkehr, aufgrund einiger Fragen meinerseits kam. Eine einzige Antwort, hätte ich schon hilfreich gefunden, doch so dreist zu sein und auf jede meiner Fragen „müssen Sie sich selbst drum kümmern“ oder „das steht im Internet, suchen sie selbst“ zu antworten, ist schon ziemlich daneben. Aber ok, ich habe mich entschieden, ihn bezüglich Fragen zu ignorieren, bringt ja doch nix. Außerdem muss ich diesem Ar… inkomptenten Flachw…, jedenfalls muss ich dem jede Woche eine Hausaufgabe schicken und zwar bis Freitag Abend. Leider bin ich nur Nebenfachstudent und hab mit einer 38 SWS-Woche ein Hauptfach, dass doch gewaltig fordert. Kein Problem, es wird ja nicht auf den Abgabetermin genau bestanden… bis heute. Heute sagte er uns brühwarm, dass er eben nicht einsieht, wenn viele so spät abgeben und daher zählt ab jetzt jede Hausaufgabe als nicht gemacht, die nicht bis Freitag 23:59 eingetrudelt ist. Auf meine Frage, ob nicht Samstag reichen würde, kam ein bestimmtes „Nein“. Auch auf meine oben aufgeführte Argumentation, ging er nicht weiter ein. Im Klartext: Ich muss es irgendwo zwischen Hauptfacharbeit, Readerlesen und Vorbereiten von Referaten gebacken bekommen, noch vor dem Wochenende den Schmarn einzuschicken. Toll. Die Evaluation wird sicher nicht positiv ausfallen, aber dafür wird sich ja eh nicht interessiert…

Doch es gab eine Sache, die meinen Tag gerettet hat. Eine News im Gaming-Universe, die mich wieder etwas fröhlicher gestimmt hat. Um es kurz zu machen: Seht selbst!

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2 Kommentare zu „The good ones and the bad ones…“

  1. Mein Beileid! Aber ich kann mir deinen Stress iwie nicht so ganz vorstellen. Entweder habe ich ein weniger stressiges Studienfach, oder es wird erst noch schlimm. Man wird sehen…

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