Michael Jacksons Oma wäre Core-Gamer gewesen

Michael Jackson ist tot…

Dies und viele weitere, aber vor allem diese Schlagzeile füllte wären meiner blogalen Abwesenheit mehr oder minder subtil das Sommerloch. Wenn diese Zeile heute nicht mehr daür sorgt, dass ihr euch in Tränen auflöst, seid ihr vermutlich keine wahren Fans. Das sagen zumindest die wahren Fans, und die müssen es ja wissen.

Warum schreibe ich diesen Mist? Ganze einfach um von der Tatsache abzulenken, dass ich es nicht geschafft habe, euch das zu präsentieren, das an der Stelle eigentlich stehen sollte, nämlich das dritte Kapitel von Arsène & Sélène. Aber ich hab es einfach nicht mehr geschafft. Nachdem ich über eine gnadenlose Terroraktion von annähernd 20 Stunden Durcharbeiten endlich meine Hausarbeit zu Ende gebrachtund abgegeben hatte, wollte ich mich eigentlich ans Schreiben des neuen Kapitels begeben, aber es ging nicht. Schreibblockade. Unaufhebbar. Also was mache ich stattdessen? Ich präsentiere euch meine blogoiden Pläne für die nächsten Wochen.

Zunächst einmal bin ich diese Woche auf der Gamescom, der Quasi-Nacholgemesse der Games Convention. Nur eben diesmal in Köln. Ich freue mich schon riesig, alle möglichen Spiele anzocken zu dürfen, die irgendwann dieses oder nächstes Jahr noch vielleicht erscheinen werden. Dabei werde ich definitiv alles zocken, was Spaß macht, unabhängig von den Begriffen Casual oder Core, wo wir schon beim nächsten Punkt wären. Was bedeuten diese Begriffe eigentlich? Bin ich Core, wenn ich ein Spiel zocke, bei dem die Blutontänen mindestens drei  Meter betragen und die Stuerung möglichst kompliziert ist? Anscheinend, wenn ich mir die inflationäre (falls das Wort angesichts dieser Unwörter überhaupt passend ist) Verwendung der Begriffe in der Forenlandschaft so ansehe. Beispiel? Mario Party. Als der erste Teil erschien, unterschied man noch nicht zwischen Casual und Core, aber man zockte es einfach, man hatte Spaß daran. Gut, damals kursierte das noch schlimmere Kiddyimage von Nintendo, aber ob es so toll war, das gegen ein Image Pro-Nichtspieler einzutauschen, sei mal dahin gestellt. Zum Punkt: Mario Party war damals ein Spiel für alle – auch für Cores. Heute wird es eindeutig mit dem ach-so-grausamen Begriff Casual etiketiert. Warum? Weil es ihn gibt, weil ihn irgendwer irgendwann erfunden hat. Wann genau das anfing, kann ich nicht sagen, aber es war bereits vor der Wii, vermutlich im Zuge des Kawashima-Erfolgs. Neben der Tatsache, dass ich den Urheber dieser Begriffe gerne steinigen würde, finde ich beide Bezeichnungen genauso sinnfrei wie das Wort „Killerspiele“. So sei meine Botschaft: Lasst euch nicht von solchem Mist verunsichern, zockt, was euch Spaß macht. Und wenn euch ein WiiFit mehr Spaß als ein Gears of War bereitet, dann steht auch dazu. Ich werde am Donnerstag und Freitag jedenfalls die Gelegenheit ergreifen und das schon von einigen als Casual-Mario abgestempelte New Super Mario Bros Wii ebenso anzocken wie Uncharted 2. Was ich sonst noch so au der GC erleben werde und meinen Kommentar zu den Neuigeiten, werdet ihr am Ende der Woche hier lesen können.

Was weiter? Klar, einige (Wenige) warten sicher darau, dass es mit der Story weitergeht und ich gebe mir Mühe, euch bald Neues dazu bieten zu können, bleibt auf jeden Fall dran. Dann ist aber auch schon September und Mitte September wird d.I.E. 2 Jahre jung. Das wird mal wieder mit einem netten Gewinnspiel gefeiert, mitmachen lohnt sich.
Zuletzt ist da noch darkIkarusEssentials, ein Projekt, dass ich schon länger auf die Beine stellen wollte, allerdings ist immernoch raglich, ob ich dazu in der Lage sein werde. Sollte es aber klappen, erfahrt ihr Ende September Details dazu.

Nun fragen sich einige, was Michael Jacksons Oma mit dem ganzen Mist zu tun hat? Kurze Antwort: Nix. Das war nur die gängige Praxis, Leser zu locken. Vielen Dank dafür.

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2 Kommentare zu “Michael Jacksons Oma wäre Core-Gamer gewesen”

  1. Hab das jetzt mal überflogen.
    Ich glaube, da war irgendwas zur Core-Casual-Diskussion drin. Da hab ich aufgehört, einen weiteren Blick drauf zu werfen.

    Ach ja. Michael Jackson war mir so ziemlich egal. Viel schlimmer fand ich die Nachricht des Todes von Billy Mays kurz darauf…
    Armer Kerl. Die Welt vermisst einen ihrer größten Männer.
    .. Nein, ich habe mir trotzdem keinen SteamBuddy(TM) zugelegt.

  2. Jaja die Schreibblockade. Kenn ich, auch wenn das bei mir mehr ein Schreibdamm ist. Wollte ja eig. auch mal weiterarbeiten, aber immer kommt was dazwischen. Letzte Woche Besuch, jetzt Unianmeldung… Ich geb mir aber bestimmt Mühe. Da kommt noch was. Irgendwann…

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